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Bilder aus "Welten"
Du
"Du sollst dein Erleben schleifen, wie man den Diamanten schleift,- in seinem eigenen Staube!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Gespräche



"Nimm dein Leben wie es ist!
Denke nicht: 'So könnt' es sein.'
Fluche keinem deiner Tage!
Was du tragen musst, ertrage!
Alles, was dir je begegnet,
Segne, und du wirst gesegnet!"
Bô Yin Râ, Wegweiser



"Erst wenn du die aufwärts ziehende Kraft des Göttlichen meditierend in dir empfindest, wirst du auch die ewige Liebe in dir erkennen, durch die du alles, was zu deiner geistigen Rettung dient, vollbringen kannst. Dann erst wirst du jene unvergleichliche Kraft, die alle Kräfte meistert, auch selbst gebrauchen lernen: - die Liebe, losgelöst von jedem Gegenstand der Liebe!"
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Auch in dem Streben, seine eigene Tiefe zu ergründen, muss man sich bemeistern lernen, damit man nicht versucht wird, Tiefen auszuloten, die grundlos sind, und dort das Leben störe, wo es erst nach Formung drängt, die nur in steter Ruhe sich gestalten kann."
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Lasse alles Werk aus deiner Wohnstatt draussen, von dem du nicht willst, dass es von Einfluss auf deiner Seele Formung sei!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Ein jedes Ding, das du zu gebrauchen liebst, kann dir zumTräger und Verstärker deiner Willenskräfte werden, und du vermagst es dann, in Stunden, die dich nicht auf deiner Höhe finden, die Kräfte 'auszulösen' aus dem selbstgeschaffenen Bewahrer, die du zu solchen Stunden brauchst. Vorzüglich aber eignen sich die Dinge hoher Schönheit als Bewahrer. Was schon sein eigenes Dasein hoher Formkraft dankt, wird dir am besten eigene geformte Kraft in sich erhalten. Umgib dich mit solchen Dingen, die du täglich neu in hohen Stunden erfüllen magst mit jener Art geformter Willenskraft, die dir vonnöten ist in Stunden deiner Schwäche! Trage solche Dinge immer bei dir, wohin du dich auch begibst!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Du lernst allmählich, dass du dich selbst 'stimmen' kannst, und alles, Nahrung, Kleidung, Aufenthaltsort, Einsamkeit und Gesellschaft, kann mit der Zeit dir 'Stimmgabel' werden."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Auch wenn du bestimmt bist in dir selbst, so dass nichts Äusseres dich mehr bestimmen kann, so wirst du dennoch nicht erstarren müssen. Heute kann eine Entscheidung dein 'Ja' verdienen, die du morgen durch dein 'Nein' beantworten musst."
Bô Yin Râ, Der Weg zu Gott



"Die leiseste Empfindung musst du kontrollieren lernen, musst sie wägen und im selben Augenblick von dir weisen, in dem du fühlst, dass sich in ihr bereits Versuchung zu verbergen trachtet."
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Es ist nicht nötig und nicht einmal gut, dass man allerorten von dir weiss, als einem, der den Weg zum Geiste beschritten hat!"
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Es ist geradezu ein Kennzeichen derer, die im Geiste erweckt und lebendig wurden, dass sie sich durch keinerlei Absonderlichkeiten im Auftreten und in der Lebensweise von ihren Zeit- und Landesgenossen unterscheiden."
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Nichts ist törichter, als einen Zustand zu bejammern und durch stete Klagen unerträglich zu gestalten, den man durch eigenes Tun nicht ändern kann."
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Solange du noch 'grübelst' in dir selbst, um deines Leides letzten Sinn zu 'ergründen', gräbst du nur deiner Kraft des Widerstandes eine Grube!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Der 'Sinn' deines Leides ist nicht zu ergraben, denn wahrlich: - nicht eher hat dein Leid einen 'Sinn', als bis du selbst ihm einen gibst!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Betrachte ein Missgeschick, das dir begegnet, nicht anders, als wie ein Gewitter, das dich auf einem Ausflug überraschte, und du kannst sicher sein, dass dir seltener und seltener ein Missgeschick begegnen wird!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Dein Leid mag dir 'gross' erscheinen über alles Mass, doch sollst du selbst deine Grösse nicht von deinem Leide erborgen! Du sollst deinem Leide keinen Altar errichten in dir selbst!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Du selbst bist das Bleibende, dein Leid aber ist vergänglich, und es ist Lüge, wenn es dich betören will, an seine Dauer zu glauben!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Herr sein heisst nicht, auf die Dienste seines Dieners zu verzichten!"
Bô Yin Râ, Welten



"Ich rate dir: - sei wachsam und schenke der Lüge des Leides keinen Glauben!"
Bô Yin Râ, Das Buch des Trostes



"Ich sage nicht, dass im Erleben des Leides keiner gefördert werden könne, allein, es ist mitnichten das Leid, das ihn fördert, sondern des Menschen Erlebnis-Einstellung, die auch noch im Leide offenbaren kann, was wahren Wertes ist in ihm."
Bô Yin Râ, Das Buch des Trostes



"Du selbst allein entscheidest, was aus dem Samen des Leides dir erspriessen soll!"
Bô Yin Râ, Das Buch des Trostes



"Im Leide offenbart sich erst leider für viele etwas von ihrer Tiefe, denn in der Freude, die wahrlich zu gleicher Tiefe leiten kann, begnügt man sich schon mit dem Wenigen, das die Oberfläche geben mag."
Bô Yin Râ, Das Buch des Trostes



"Kein Unglück in dieser Welt des reichlichen Unglücks ist so gross, dass es dauernd dem Glück den Weg versperren könnte. Mit jedem Fünklein Glück aber, das du in deinem Bewusstsein als Glück empfindest, bringst du eine der abertausend kleinen Unglücks-Quellen auf dieser Erde zum Versiegen, und wenn du erst wirklich dein Glück dir geschaffen haben wirst, dann hast du für immer die Menschheit von einem der grossen Moraste des Unglücks befreit, die durch die Unbedachtsamkeit und Unbelehrbarkeit von Jahrtausenden entstanden sind und nur durch die Sonnen selbstgeschaffenen Glückes Einzelner ausgetrocknet werden können."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Man hat kein 'Recht' auf Glück, wohl aber hat ein jeder Mensch die Pflicht, sein Glück zu schaffen. Nirgends wird man wahres Glück auf Erden finden, es sei denn, dass es einer sich geschaffen hätte!"
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Vom Morgen bis zum Abend darf kein Geschehnis, und sei es auch noch so unbedeutend, an dir vorüberziehen, aus dem du nicht irgend ein noch so kleines Glück dir herauszuholen weisst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Du hast, als Teil und 'Mittelpunkt' des Menschheitsganzen, stets ein Recht, nach allem Reichtum hinzustreben, den dir diese Erde bieten kann!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Du hast ein Recht zu allem Reichtum; willst du aber zu irgend einer noch so bescheidenen Stufe des Reichtums kommen, so wirst du dich bequemen müssen, Äquivalente dafür zu geben!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Es steht dir jederzeit frei, zu erringen, was du erringen kannst, und du kannst erringen, was du wahrhaft erringen willst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Der Reichtum, über den die Erde verfügt, ist so unermesslich gross, dass jederzeit auch für dich der ungeheuerlichste Reichtum verfügbar bleibt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Deine Wünsche werden nur etwas erreichen, wenn es ihnen gelingen sollte, etwa deinen Willen in ihrem Sinne zu überreden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Willst du den dir erreichbaren Reichtum schaffen, dann hüte dich vor dem Neid!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Wenn du 'reich' werden willst, dann hüte dich, in kleinlicher Weise zu 'sparen'!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Wehe einer Menschheit, die den Reichtum nicht mehr mit Ehrfurcht achten kann! Wehe einer Menschheit, die vor der Armut nicht mehr in Ehrerbietung sich neigt!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Die werden nie die Kraft verlieren, neues Glück zu schaffen, auf die in ihrer Jugend einst die Kraft von Eltern überströmte, die da selbst das Glück zu schaffen wussten!"
Bô Yin Râ, Die Ehe



"War Fröhlichsein früher dir gleichbedeutend mit Sünde, so lerne nun erkennen, dass ungetrübte Heiterkeit mit jener Torheit, die man 'Sünde' nennt, auf ewig unvereinbar ist."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Siehe, o Suchender, der du nach Harmonie in deiner Seele strebst und dich dem Geiste in dir selbst vereinen willst: - ich werde dich nicht eher 'ernst nehmen' können, bevor ich weiss, dass du lachen kannst!"
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Wahrlich, keine Reue wird dich so aus der Sünde reissen, wie dein freies Lachen über dein törichtes Tun."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Je mehr du lachen lernst, desto freier wirst du werden."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Niemals betrügt sich der Mensch so sehr, als wenn er da vermeint, die rechte Freude müsse hemmungslos sich wie ein Wildbach ergiessen können."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Vergiss dich selber nicht in deiner Freude!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Du wirst deine Freude verhundertfältigen können, wenn du es verstehst, sie zu formen nach deiner Artung Massgerechtigkeit."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"&Mac226;Gott lieben' heisst: - alle Mühsal und allen Schmerz der Erde so 'lieben', so willig hinnehmen, als habe man das alles gerade so gewollt und erstrebt, wie es in unser Leben tritt. 'Gott lieben' heisst: - die Erde lieben und alles, was auf ihr lebt, so, wie es ist, mag es unseren Wünschen auch zuwider sein. 'Gott lieben' heisst: - sich selbst lieben und sich zuliebe alle Beschwernis freudig auf sich nehmen, die uns zu tragen gegeben wird auf dem langen und beschwerlichen Wege, der aus Irrung und Verwirrung zuletzt zu uns selber führt, so, wie wir ewig sind in Gott!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Bewusstsein lebt in euch vom Innersten bis zum Äussersten eures Körpers, ja selbst in jeder seiner Zellen, allein es ist noch nicht vereint mit eurem Selbst-Bewusstsein."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Zwar hat es zu jeder Zeit auch Menschen gegeben, die, ihrer Geistigkeit bewusst, zu hohen Stufen vorgedrungen waren, ohne des 'Tieres' sichere Eigner zu sein, allein, kein einziger aus ihnen erlebte während dieses Erdenlebens, in seinem Allerinnersten, seinen lebendigen Gott!"
Bô Yin Râ, Kultmagie und Mythos



"Ihr selbst seid 'Tempel' des Geistes, und in jedem Glied an euch, wie in jedem inneren Organ steht ihm ein heiliger Schrein auf unsichtbarem Altar."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Alles, was du über dir wähnst, trägst du in dir selbst!"
Bô Yin Râ, Worte des Lebens



"Die Errichter der alten hohen Kulte wussten, dass 'wer Gott sieht, sterben muss', und schufen daher Wahrheits-Bilder der Wirklichkeit für alle, die ihren lebendigen Gott in sich selbst zu finden hofften, wo er nicht 'gesehen', wohl aber in jedem Atom der Seele, in jeder Zelle des Körpers empfunden werden kann: Segen, Kraft und Erleuchtung spendend."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Dein Bewusstsein ist zwar nicht Schöpfer der Wirklichkeit, denn es ist selbst ein 'Teil' dieser Wirklichkeit, ist selbst eine der verborgenen geistigen Urseinskräfte, aber es ist im 'Diesseits' wie im 'Jenseits' Schöpfer der Erscheinungsform, die sich hier wie dort aufbaut auf der Auswirkung der gleichen Kräfte."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Noch 'bist' du nicht, denn was du dein 'Dasein' nennst, ist nicht wahres, seiner selbst bewusstes Sein!"
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Noch möchtest du nur erwachen, allein du willst noch deine Träume weiter träumen. Ich rate dir: fasse noch heute den festen Willen, dich nicht länger dem gemeinsamen Schlafe deiner Schlaf- und Traumgenossen hinzugeben!"
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Ihr seid Könige, die ihr Reich nicht kennen! In euch selbst ist dieses 'Reich', das eure Augen stets vergeblich zu erspähen suchen, wenn ihr es aussen sucht."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Noch weiss keiner aus euch, wer er ist!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Noch ahnst du nicht, dass du mit Macht begaben kannst und dass gerade darin deine Macht besteht, dass über Mächte du gebieten kannst, die weitaus mächtiger sind als du."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"So tief du auch gefallen bist, sind doch jene Kräfte, aus denen sich, von ihrer chaotischen Wirkungsform bis zu ihrer höchsten Darstellungsart, unablässig die Gottheit selbst gestaltet, in einer sehr hohen Wirkungsform in dir am Werke."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der Weg zum wesenhaften Geiste ist im Grunde so einfach, dass du gut tun wirst, dich selbst, in deinem ganzen Denken und Empfinden, zu 'vereinfachen'."
Bô Yin Râ, Welten



"Du lästerst deinen lebendigen Gott, ob du nun den 'Gott' deiner Träme glaubst, oder ob du ihn träumend leugnest."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Dein Glaube ist das Modell, nach dem das flüssige Erz deines Schicksals sich formt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Pflege in dir selbst das gläubige Vertrauen und meide die zersetzenden Gedanken, die dich immer wieder in Furcht bannen wollen, so als ob das Finden dir nicht beschieden sei! Lerne erkennen, dass es Lästerung ist, wenn solcher Furcht du dich ergibst!"
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Ein jeder Erdenmensch, wer es auch sei, kann 'leuchtend' werden im geistigen Licht, in ewiger Freiheit, auch wenn er das Licht empfängt wie ein Planet, der eine Sonne umkreist."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Ohne jegliche Führung, ohne jede Hilfe geistig Erwachter kann jeder Mensch ein geistiges Licht in sich gewahren, das Bild eines flammenden Sterns. Viele sprachen in trunkener Rede von der 'Wiedergeburt', von der innigen 'Freundschaft' ihrer Seele mit 'Gott', von der 'geistigen Hochzeit' mit dem 'himmlischen Bräutigam', viele glaubten das Werk getan und das 'Nirvana' erreicht - und hatten doch nur in sich das Bild des 'flammenden Sterns' gesehen, der erst zu ewigem Leuchten die Kraft empfangen muss, die nur das 'Urwort' geben kann und die keiner je erlangt, der nicht den Weg beschreiten mag, den das 'Urwort' selbst dem gefallenen Sohn des Geistes bereiten musste, damit es erneut für ihn erreichbar werde."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Dass man dich lehrte, jenen hohen Leuchtenden, den wir den 'grossen Liebenden' nennen, als sündelosen 'Gott' und aller Fähigkeit zur Schuld entrückt, zu werten, - das hat dein Urteil tief umnachtet und dich dann weit zurückgeschleudert in ein Reich der Ohnmacht und Erbärmlichkeit, in dem dich jene gern halten möchten, die nur so sich ihrer Macht erfreuen können, deiner Seele auferlegter Sklavenarmut als die Herren ihres Schicksals zu erscheinen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Auch ein geistiger 'Meister' kann, soweit sein Irdisches in Frage kommt, noch 'fallen', aber auch er nur kann als Irdischer die einzige 'Sünde' begehen, für die es 'keine Vergebung' gibt, 'die Sünde gegen den heiligen Geist', die in seinem Falle widerstrebendes, überhebliches Ignorieren Dessen in ihm ist, was durch ihn sich offenbaren will. Er verschwindet dann aus der geistigen Welt, lautlos, wie ein erloschener Stern versinkt im Weltraum. Gewiss kann das Ewige eines solchen Verbrechers im Geistigen niemals mit seinem geistigen Selbstmord vernichtet werden, aber sein Individualbewusstsein löst sich in Jahrtausende dauerndem Zersetzungsprozess allmählich auf im allgemeinen planetarischen Bewusstsein. Er ist 'Luzifer', der gestürzte Leuchter, der vor dem Throne des Ewigen stand, und es ist wahrlich keine 'Erfindung herrschsüchtiger Priester', dass es, so lange die Erde Menschen tragen wird, eine 'Hölle' gibt, dass dieser Planet umgeben ist von einem Heer von 'Teufeln', die nichts anderes sind, als gefallene 'Gottessöhne', die nach ihrem Fall nicht Ruhe finden können, bis der Abgrund des Chaos den letzten Funken ihres Bewusstseins verschlingt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Erst wenn du in dir eine solche Stille geschaffen hast, dass es dir töricht erscheint, danach zu fragen, wann dir die Erleuchtung werden wird, bist du wahrhaftig der Erfüllung nahe. Es muss dir völlig nebensächlich werden, wann du auf dieser Erde die höchste Erkenntnis erlangen wirst!"
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Gehe selbst deinen eigenen Weg, aber lasse auch jeden anderen seinen eigenen Weg durchwandern, auch wenn seine Ziele ferne hinter dir liegen! Du weisst nicht, wann eines anderen Stunde kommt, und du hast kein Recht, ihn vor seiner Stunde im Schlafe zu stören."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Kein anderer kann sich in aller Ewigkeit in deiner Geistesform vollenden."
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Es ist in dir selbst beschlossen von aller Ewigkeit her, in welcher Färbung das Licht dir Segen bringen kann. Solange du noch nach der Art der anderen in dir das Licht erlangen möchtest, wehrst du nur dem Lichte, dich in deiner Art und Färbung zu erreichen."
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Gar sehr haben jene sich an dir versündigt, die dir den Weg zum Lichte als einen Weg der steten Entsagung und des Verzichtes beschrieben haben und so deinen Willen, schreckgelähmt, an die Erde bannten."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Nicht alle wissen, dass sie täuschen, und mancher glaubt, er sei der Wahrheit Diener, jedoch gebar die Zeit in diesen Tagen der Entwertung aller Werte allzu viele, die kein 'Gewissen' mehr zu hindern weiss, wo ihres Wähnens Wahn sie erfasste, so dass sie Tausende durch ihre Lehre ins Verderben ziehen, berauscht durch ihre Macht, die Seelen zu verwirren, und eitelkeitumnebelt durch die Zahl der Hörigen, die ihren Fahnen folgen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Willst du die dir allein bestimmte Vollendung in dir finden, so wisse, dass du nur in der Vereinigung mit deinem Gott Vollendung in dir selber finden kannst!"
Bô Yin Râ, Der Weg zu Gott



"Bist du willig und bereit, Hilfe zu empfangen, so wird sie dir auf deinem Wege werden ohne Ruf und Bitte. Nicht der Willkür des Helfers ist diese Hilfe anvertraut!"
Bô Yin Râ, Der Weg zu Gott



"Es hat keine Zeit gegeben, in der helfende, wirkende Brüder im irdischen Leibe nicht vorhanden gewesen wären."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Es kostet wenig Scharfsinn nur, die falschen Propheten, die auf den Märkten schreien und doch so kläglich Weniges zu sagen haben, von den stillen Wirkenden, den Brüdern der Leuchtenden des Urlichts, zu unterscheiden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Zauberkünste galten noch jederzeit mehr als die segensreichsten Lehren wirklich berufener Helfer."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Macht euch keine Vorstellung von der Gestalt und Art des Menschen, in der euer geistiger Lehrer hier auf Erden leben mag, und wenn ihr einen Menschen kennt, von dem ihr wisst: - er ist ein Geistgeeinter, so hütet euch, nun allsogleich zu glauben, es müsse nur dieser euch bekannte Geistgeeinte nun auch euer geistiger Lehrer sein!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Vergeblich wirst du in 'heiligen Büchern' letzte Klarheit suchen; denn diese Bücher wurden einst nur für solche Menschen geschrieben, die letzte Klarheit längst errungen hatten."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Der Mann, der den 'Weg' betritt, wird zweifellos dem Ziele schneller näherkommen, wenn seine Haltung aktiv bleibt, stets 'greifend' nach dem Ziel, das er erreichen will. Dem Weibe aber empfehle ich statt dessen mehr die Haltung gläubigen Verlangens, eine Haltung, die das Ziel erstrebt, jedoch nicht 'greifend' danach fasst, vielmehr passiv sich zu ihm leiten lässt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Die Frau kann als Somnambule, als Seherin, geboren sein, aber niemals kann aus ihr eine 'Initiierte' werden. Ihre geistig höchste Stufe erreicht die Frau ausnahmslos erst in nachirdischen Zuständen durch ihre Verschmelzung: ihre Einswerdung mit einem männlich-polaren, in Göttlichkeit verklärten Menschengeiste, der sie in sich selbst, in geheimnisvoller Vereinung, - wie in einem Tabernakel geborgen, in Liebe eingehüllt, - durch die Unendlichkeit der Sphären trägt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Das Weib der Erde würde vergeblich suchen, um etwa hier auf Erden einen der Meister kosmischen Erkennens zu finden, damit er ihm schon während des Erdenlebens Eingang in die Welt des Geistes verschaffe."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Erst wenn das Weib der Erde wieder frei von dem voreinst erstrebten Erdenkörper wurde, - nach einem Erdenleben, das darauf gerichtet war, das Sein im Geiste später wieder zu erreichen, in geistiger Gestaltung und mit wohlgeeinten Seelenkräften, erfüllt von seinem 'lebendigen' Gott, - erst dann darf es erwarten, dass ihm ein Meister nahen kann in geistiger Gestaltung, der ihm zurückerstattet, was es einstmals als weiblicher Pol des Geistesmenschen dort zurücklassen musste, wo die Paralysierung seiner Kraft erfolgte durch die Verkehrung seiner Strebensrichtung."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen