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Bilder aus "Welten"
Geist
"Dir zum Bilde formt dein Glaube deinen Gott, wie er deine Götter formte. Ungeformt ist Göttliches in seinem unergründbaren Sein. Geformt nur wird es dir ergründbar."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Das 'gestaltlose Meer der ungeformten Gottheit' von dem die Mystiker reden, ist über allem Dasein, aber einmal verloren in diesem Meere, würdet ihr euch nie mehr wiederfinden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Niemals würdest du die absolute Wahrheit fassen können, die auch im reich des wesenhaften Geistes ewig unerfassbar bleibt und nur sich selber fasslich ist."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Der du auf dem Wege zum Geiste bist, wisse, dass dir nichts Ungeformtes sich jemals offenbaren kann!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



(Beginn des Evangeliums nach Johannes, verdeutlicht:)
"Im Anfang ist das Wort, und das Wort ist bei Gott, und Gott ist das Wort. In ihm hat alles Leben, und sein Leben ist der Menschen Licht. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis kann es nicht auslöschen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Was in dir wirken will, ist nicht der Erdenmensch, durch den des Lichtes Strahlen dir erkennbar werden, sondern das Licht im Wort."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Der Name" eines individuellen geistigen Wesens ist etwas durchaus Anderes als die von äusseren Umständen abgeleitete Bezeichnung, die Volksgebrauch und Landessprache dem Erdenmenschen zuteilt. Auch der Erdenmensch ist eine geistige Individualität, aber er kennt, mit sehr wenigen Ausnahmen, die zu jeder Zeit anzutreffen waren, 'seinen Namen' noch nicht. Erst wenn er seiner substantiellen Geistigkeit bewusst geworden ist, weiss er auch 'seinen Namen'".
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Wenn du Worte erfühlen lernen willst, dann kann dir jedes Wort deiner Sprache zum Lehrer werden. Suche aber nicht nach 'Bedeutung', wenn du diesen Weg beschreiten willst! 'Bedeutung' lässt sich nicht lange verhüllen, sie will sich dir zeigen. 'Höre' in dir die Worte, von denen du lernen willst! Du wirst alsbald sie 'hören', als ob sie ein Anderer spräche, und das soll dir das erste Zeichen sein, dass du auf sicherem Wege bist, das Sprechen der Worte selbst in dir vernehmen zu lernen; denn das Wort hat wahrhaftig die Kraft, sich selbst zu sprechen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott


"Siehe, es ist Gesetz und nicht Willkür, was Worte zu magischen Kräften werden lässt, was höchste 'magische' Kraft in die Form des Wortes, in die Elemente der Worte band, so dass es Worte: Worte menschlicher Sprachen, gibt, die einen Berg ins Wanken bringen könnten, würde die in ihnen gebundene Kraft befreit."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Sobald ihr euch durch den ganzen Erdenleib in eurem geistigen Leibe empfinden lerntet, beginnt ihr, ohne dass es eines besonderen Wollens bedürfte, den Geist in euch und im ganzen All zu 'atmen'".
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der Mensch wurzelt nicht auf der Erde, sondern im Herzen der Ewigkeit, im innersten Göttlichen, das in seinem höchsten Selbstbilde 'Mensch' in sich selber ist."
Bô Yin Râ, Hortus Conclusus



"Der Geist, der selbstbewusst in seinem eigenen Lichte lebt, ist nicht nur so 'wirklich', wie ein Baum, ein Stein, ein Berg, ein Blitz, der aus der Wolke niederfährt, sondern in ihm allein kann unser irdischer Begriff der 'Wirklichkeit' erst seine irdisch nicht zu findende vollkommene Entsprechung fassen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Alles ist in Gott, und Gott ist in allem. Primär in seinen ihm eigenen Wurzelbezirken 'Ursein', 'Urlicht' und 'Urwort', wie in seiner Selbstgestaltung, dem 'Vater', sekundär in allem unsichtbaren, wie in allem sichtbaren Leben."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Ihr wisst nicht, dass der lebendige Geist, soll er des Erdenmenschen 'Gott' sein, den Menschen, der aus ihm hervorgeht, braucht, 'nach seinem Bilde' sich zu formen. Das ungeformte Meer des Geistes wollt ihr fassen, und es entgleitet, indem ihr es zu halten wähnt, euren Händen!"
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Wir müssen Gott in uns selbst entdecken, in seinem ewigen, zeugenden Leben, und damit wir Gott in uns selbst entdecken können, ohne uns selbst einen Götzen aus uns zu schaffen und so einer argen Täuschung zu erliegen, müssen wir hier der Führung Jener vertrauen, die bereits im Bewusstsein Gottes leben, die ihre Kräfte Gott zu Dienern gaben und sich dem ewigen Urbild einten, das sie zeugt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Das 'Reich', von dem der in seinem Irdischen 'grösste Liebende' aus allen Leuchtenden des Urlichtes sagte, es sei 'nicht von dieser Welt', ist auch euch erreichbar, aber nur dort, wo ihr in euch selber nicht 'von dieser Welt' seid, und nicht ihrer Scheinerkenntnis unterworfen."
Bô Yin Râ, Geistige Relationen



"Bereite der Stille in dir eine Stätte, auf dass Gott dir zum Freunde und Hausgenossen werden kann!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Verwoben und eingesenkt der Welt, die euch allein als die ganze Allwelt erscheint, und in gleicher Weise auch verwoben der Welt der Kräfte des lebenden Feuers, steht eine Welt des reinen Lichtes, das alle Welten durchleuchtet und in sich zur Offenbarung bringt. Diese drei Welten hält, in sich gebettet, sie durchströmend und in sich selber alle erlebend, Der Gewaltige, der sich selbst allein in Seinem Namen kennt. Durch Ihn ist Selbstkraft Herrin der Kräfte des lebenden Feuers. Du könntest Ihn wahrlich auch - Die - Gewaltige nennen, denn Mann und Weib sind in Ihm beschlossen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Der ganze physische und geistige Kosmos ist ein einheitliches Ganzes, auch wenn dieses Ganze sich in sehr unterschiedlichen Aspekten darstellt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Wäre der Grashalm am Wege nicht, und nicht der Wurm, der an des Grases Wurzel frisst, so wärest auch du nicht, und es wäre der Geist nicht und nicht Gott im Geiste."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Aller Lichterkenntnis Mutter ist die Liebe."
Bô Yin Râ, Psalmen



"Die Liebe, die sich selbst im anderen liebt, ist aller Urseinsoffenbarung innerster Impuls. Wer 'in den Geist' gelangen, wer bewusst des Urlichts Leben neu in sich empfinden will, der trachte vor allem, dass er stetig 'in der Liebe' sei!"
Bô Yin Râ, Die Weisheit des Johannes



"Die höchste, 'himmlische' Form der Liebe kann sich dir enthüllen, selbst in deinem nüchternsten Tagewerk, und gar mancher sass schon am Webstuhl oder ging hinter dem Pfluge her, dem sie in all seiner Einfalt zu eigen ward, während andere sie auf hohen Kanzeln verkünden konnten ihr Leben lang, ohne sie jemals in sich selbst zu finden."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Das Urfeuer der Liebe will in dir Leben werden, damit sein Leben, aus dir weiterzeugend, neues Leben einst gestalte - hier, in den Herzen der auf dieser Erde sich ihre ewige Form erkämpfenden Menschen. Wenn du nicht selbst aus der Liebe zu Leben wurdest, wie willst du neuen Lebens Ursprung werden?
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Du wärest nicht im Leben, wäre 'Leben' nicht als 'Tat' des Geistes in dir wirkend."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Ihr selbst seid 'eingewoben' der ewigen Welt der Geister, und euch durchflutet aller ewigen Geister 'Leben', ohne dass ihr darum wisst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Wie du als ein erdenhaft Liebender die 'irdische' Form der Liebe in dir trägst, auch dann, wenn ihre Glut zur Zeit dich nicht entbrennen lässt, so ist auch jederzeit, obwohl sie dir noch nicht bewusst ward, zugleich die 'himmlische' Form der gleichen Kraft in dir, die über dieses Erdendasein weit hinaus in Wirkung tritt und dir auf Erden eine Götterfreiheit gibt, weil alles sich ihr beugen muss, was dir begegnen kann."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"In der 'irdischen' Form der Liebe ist stets ein Verlangen, ein Daneben-langen, ein Greifen nach aussen und ein Heranziehen; in ihrer 'himmlischen' Form jedoch wird sie inneres Leuchten, ein Strahlen und Wärmegeben, ein Überströmen aus dem Innern über alles Äussere."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Kannst du denn nicht verstehen, dass die Kraft der Liebe sich auf ihrer höchsten Stufe keineswegs in schwächerer Bekundung zeigen wird, als dort, wo sie in niederer Form schon all dein Sinnen, Tun und Trachten steigert, so dass du oft Fesseln sprengst, die vorher nie dir lösbar schienen?"
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Hättest du jemals in der tiefsten Form der Liebe schon die Schöpfungschauer entflammter Gattungstriebe dir zum Zeugnis dienen lassen, dann wärest du längst schon zu der Erkenntnis gelangt, dass solche Urgewalt gewiss auch mehr vermag, als aus dem Irdischen das Irdische zu zeugen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Liebe ist Streben nach Einigung alles Entzweiten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Liebe dich selbst! Denn, wenn du dich selbst nicht lieben kannst, wirst du deinem 'Nächsten' wahrlich wenig Gutes antun, wenn du ihn 'liebst' - wie dich selbst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Wüsste man, was die Liebe in Wahrheit ist, dann hätte längst das Antlitz dieser Erde sich gewandelt, und alles Leben hätte längst sich stets erneuter Qual entwunden. - Die Worte göttlicher Weisheit, die von dieser Liebe handeln, sind heute noch wie ehedem verhüllt in dichte Schleier, und selten nur gelang es einem Seltenen, für sein Erkennen diese Hüllen aufzuheben."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe


"Gott ist in der Freude. Freude ist klares Licht. Lust und Gelüste sind schwelender Brand. Der Wille zur Freude ist Wille zu Gott!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Wille zur Freude ist männlicher Wille, er bedarf der Gebärerin: der Liebe."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"'Gott' ist ein lebendiges Feuer! In ihm wird alles zerstört, was tatlos fault und erstarrt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Gott ist Geist, jedoch des Geistes höchste Selbstformung. Sich selber formend aus sich selbst, offenbart sich des Geistes höchste Seinsform als 'Gott'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Nur der freie, bewusste Wille des Geistes gestaltet sichselbst für sich selber zu 'Gott'.
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Ewig gestaltet sich 'Gott' aus dem Chaos der Elemente des Seins."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Gottheit äussert sich nur in den aus ihr gezeugten Geisteswesenheiten, in jeder individuell gesondert auf die nur in ihr allein erstrebte Weise der Offenbarung, und kann niemals, auch nicht in einer der höchsten Geisteswelten, isoliert und für sich bestehend gefunden werden.
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"'Gott' ist nur allein der Schöpfer seiner selbst in allem, was da 'ist', und alles wahrhaft 'Seiende' ist Sein von seinem Sein. 'Gott' ist allein der Zeuger seiner selbst und nicht, in eurem Sinn, der Menschen und der Dinge Schaffer.
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"So wie elektrische Kraft ein haardünnes Fädchen zum Glühen und Leuchten bringen kann, wie aber der Strom der gleichen Kraft, der eine grosse Stadt versorgen soll, in seiner ganzen Stärke gebraucht, diesen Kohlenfaden im Augenblick vernichten würde, so würde auch das Fassungsvermögen des irdischen Menschen im Augenblick vernichtet sein, könnte es unbereitet dem Strahlenglanze des ewigen 'Wortes' und damit dem Urlichte selber nahen, während erdenmenschliche Fassungskraft es wohl vermag, jene unendlich zarte Durchströmung zu ertragen, die im Innersten des seelischen Innern jenen 'Abglanz des Vaters', jenen leuchtenden Stern erzeugt, in dem ihm allein sein 'lebendiger Gott' auf dieser Erde erfassbar werden kann, will er des Erdgeborenen Bewusstsein nicht zerstören durch seines Glanzes Fülle. Beschreitet dann der endlich Erwachte den einzigen Weg, der wirklich zurück in die Urheimat des Geistesmenschen führt, so leuchtet ihm dieser Stern voran und wird mit jedem errungenen höheren Zustand lichter und strahlenreicher, bis er zuletzt, im unnennbaren Glanze ewigen 'Wortes', im sich selbst gebärenden ewigen Urlicht, sich mit ihm selber für alle Ewigkeiten eint."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Das ewige reine Sein, dem allein in Wirklichkeit der Name 'Gott' gebührt, ist in sich selber eins und unteilbar, auch wenn es sich selber darstellt in Unendlichfältigkeit."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Unwandelbar in sich selbst, bleibt Wahrheit nur im reinen 'Sein', in sich selbst begründet, aus sich selber quellend, aber unendlichfältig stellt sie sich dar in Raum und Zeit."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Das, was man 'Allbewusstsein' nennen könnte, ist nur ein bewusstes Sein des Augenblicks, der Folge aller Myriaden Augenblicke vorher, der Zeugender für alle Myriaden Augenblicke nachher ist."
Bô Yin Râ, Okkulte Rätsel



"Alle Wahrheiten stehen im Reiche substantiellen, reinen Geistes als Wirklichkeiten vor dem Schauenden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Vollkommen ist nur der ewig unendlichfältige Eine, der sich in unzählbarer Gestaltung im Ursein, Urlicht Urwort ewig neu als sich selbst erlebt."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Wäre die absolute Vollkommenheit jemals erreichbar, so würde im Augenblick des Erreichens jegliches Leben enden, und nur durch ihre Unerreichbarkeit gibt sie allen Ewigkeiten stets neuen Lebensgrund."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Alles Erleben des Ewigen ist eine dauernde Lotung der Tiefe des ewigen Augenblicks, der kein Hintereinander, kein Vorher und Nachher, sondern geistig-'räumlich' gegebenes, irdisch ganz undarstellbares Ineinander ist, das nicht erst infolge eines unermesslichen Nacheinanderbestehens 'ewig' wird, sondern in sich, anfanglos-endlos, Unendlichkeit 'bleibt'."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Unendlichfältig wirkt sich das Eine aus, das Alles ist, um sich in Einheit wieder zu finden, ohne jemals seine Unendlichfältigkeit zu opfern."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Niemals kann Notwendigkeit sich 'verrechnen', denn sie ist Wert und Inhalt aller Zahl."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Der 'Anfang': - das Ursein - zeugt aus sich das Urlicht, und das Urlicht zeugt das Wort. Das Wort aber hat das Licht des Lebens, und das Licht leuchtet im Wort, das den 'Vater' zeugt: - den Urgeist-Menschen, - in der tiefen Stille der Ewigkeit, die heute ist, wie sie allzeit war und immerdar bleibt."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Aller Sonnen und Welten gestaltende Kräfte sind Formen des Geistes, Urseinselemente, die sich in Zeit und Raum erleben und so in Zeit und Raum zeiträumliche Formen kristallisieren, zeitweilig nur Erscheinung und jeweils bedingt durch den Raum. Urseinselemente aber werden immerdar aus dem Ursein ausgeschleudert und kehren immerdar zu ihm zurück. So war es von Ewigkeit her, und so wird es in Ewigkeit bleiben. Stetig die Wirkung wechselnd, bezeugen sich Urseinselemente: bald Erscheinung, bald der Erscheinung Zerstörung bewirkend. Sie selbst aber 'sind' von Ewigkeit zu Ewigkeit, wie immer sie auch ihre Wirkungsweise wechseln, und sie werden von keinem 'gewirkt'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Dreifach äussert sich das ewige Leben, das der Gottheit 'Nahrung' bildet, in seinen jeweiligen Darstellungsformen: als physische Allnatur, als Reich der flutenden Seele und als das Königreich des Geistes. Kein 'Schöpfer' hat eines dieser Reiche 'geschaffen'. Alles ist nur Darstellungsform des einen, ewigen Lebens, das über allen diesen drei Darstellungsformen erhaben, sich selbst in seinem höchsten Bewusstsein kristallisiert als das 'Urlicht', als der Inbegriff dessen, was der Mensch in Wahrheit als Urquelle alles Lebens erschauernd in sich zu empfinden vermag, als seinen lebendigen 'Gott'."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha


"Es gibt in den hohen geistigen Sphären nur insoweit 'Freiheit', als sie durch die Einordnung in die Bindungen des kosmischen Gesetzes sich erringen lässt, während es niemals eine 'Gleichheit' gab, noch geben wird; denn in diesen Regionen herrscht allein das Gesetz der Hierarchie, ein Gesetz, das jedem Einzelnen mit unerbittlicher Notwendigkeit die ihm vorbehaltene Stelle anweist. Der gotische Dom ist das vollkommenste Abbild dieser hierarchischen, kosmischen Ordnung. Während die Mauersteine nach Tausenden zählen, verringert sich schon die Anzahl der Steine, die zu Pfeilern brauchbar sind, und der Phialen des Turmes werden weniger und noch weniger, bis zuletzt ein einziger Stein die Kreuzblume bildet."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"In eurer Welt verborgen, verhüllt durch eurer Welt sichtbare Formen, steht die Welt der geistigen Kräfte. Urschöpferisch, aber auch durch Schöpfung zerstörend, wirken diese Kräfte. Ohnmächtig sind sie aus sich allein, da ihnen alle Impulse fehlen, sich aus Eigenem auszuwirken, aber die Selbstkraft eines Einzigen, der - er selbst - ist, erfüllt sie mit Antrieb zum Selbsterleben, und so werden sie zu geistig gewollten Gewalten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Das ganze, weite, formengeschwängerte Universum, mit aller seiner Sichtbarkeit und seinem dir Unsichtbaren, ist nur der Wogenspiegel eines ewigen, geistigen 'Meeres', aus dem sich in eigener Kraft die Wolke der Gottheit erhebt. 'Gott' bedingt das Universum, und das Universum bedingt 'Gott'!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Die wirkliche 'Dreieinheit' muss allein darin gesehen werden, dass sich das gestaltlose, unfassbare und alles in sich umfassende Urlicht, das unendliche, unergründliche, ewige 'Meer der Gottheit', ewiglich selbst als Einheit im Urwort offenbart - das 'Wort', das 'im Anfang' ist, der immer war und ist und sein wird: 'Gott' in der Gottheit - und dass das Urwort aus sich selber offenbart den 'Menschen der Ewigkeit' - den lichtgezeugten ewigen Geistesmenschen, der immerdar in ihm verharrt und weiterzeugend als 'Vater' alle Geisteshierarchien aus sich hervorgehen lässt, somit in Einheit aller Vielheit Inbegriff, in sich offenbarend sich selbst in den Zahlen des Ursprungs, aus denen hervorgeht alle Unendlichfältigkeit des geistigen Lebens."
Bô Yin Râ, Die Weisheit des Johannes



"Ewige Liebe, glühend gleich einem unfassbaren Lichtfeuerquell inmitten des urgründigen 'Chaos', - ewiges 'Urlicht', - spricht sich selbst zum 'Ur-Wort' aus, in unendlichfältigem 'Echo' gleichsam sich selbst vernehmend in unendlichfältiger Selbstdarstellung."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Alle geistige Weisheit schreitet dir entgegen im Rhythmus der Ewigkeit. Alle letzten Dinge tragen kosmische Zahlen an der Stirnbinde, wenn sie im Gewande des Wortes erscheinen. Mag dir der 'Sinn' auch Tiefen des ewigen Grundes erhellen, die letzten Dinge und ihr verborgenstes Geheimnis musst du aus der Art, der Form, dem Klang, der Geltung der Worte 'erfühlen'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der 'Vater' aller Leuchtenden des Urlichts ist der ewig aus dem Urwort lichtgezeugte Geistmensch, selbst 'Wort' im 'Wort' und 'Gott bei Gott' - der grosse 'Alte', der im 'Anfang' ist, -der selbst des Urworts erste Selbstgestaltung darstellt, der 'Mensch der Ewigkeit' in seiner ersten Zeugung ewiglich verharrend. In alter Lehre wird er als der höchste aller 'Engel' aufgefasst, - die 'Krone' jener Hierarchie der Geister, die in den Leuchtenden des Urlichts hier auf Erden sich die 'Brückenbauer' schuf für jene 'grosse Brücke', die den Erdenmenschen aus dem Reich des Tieres leitet, so dass er seine Geistesheimat wieder finden kann, der er sich vor Äonen einst entwand. In jedem Leuchtenden des Urlichts ist dieser 'Vater', ewig weiterzeugend seinen 'Sohn', den Leuchtenden, in Wahrheit eines Wesens mit dessen Lichtnatur, der dieser Erde Leib nur äusseres Vehikel ist, um erdenhaft zu wirken, was der Erde Formung braucht, soll es im Erdenmenschenleben in Erscheinung treten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Der 'Vater' ist nur den Leuchtenden des Urlichtes, die seine eigene Zeugung durch seine Offenbarungsform: - die zwölf 'Väter' - darstellen, bewusstseinszugänglich, und zwar jedem einzelnen Leuchtenden in der Form dessen unter den zwölf mit dem Vater alle identischen Vätern, der diesen individuellen Leuchtenden individuell im Urwort 'zeugte'."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Es lebt auf dieser Erde unsichtbar Einer, der da ist wie er war: einer aus der väterlichen Urzeugung - aus dem mütterlichen Gebären im reinen Geiste, - ein reiner Geistesmensch des höchsten Seins im ewigen Quellgrund göttlich-geistigen Lebens, einer derer, die 'Mann und Weib' im Geiste sich zum 'Bild und Gleichnis' zeugen und gebären. Es leben aber auch andere unsichtbare 'Menschen' auf diesem Planeten: 'Menschen', die der Urgezeugten Weiterzeugung sind, nicht aus Licht und Leuchten 'gefallen', wie der sichtbarliche Erscheinungsmensch. Erkennend die tiefe Not des Menschen in der irdischen Erscheinungsform, suchen sie ihn zu erretten, sobald er sich in Wahrheit erretten lassen will. Sie selbst aber wirken unter der Geistesleitung jenes einen unsichtbaren Urgezeugten, der alles Geistige auf diesem Planeten lenkt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Wie ein Dichter aus Worten der menschlichen Sprache Gesänge, Epen und Hymnen formt, so formt sich das 'Urwort' aus seinen 'Worten', aus eigener Schöpferkraft, seinen ewigen Preisgesang in Gestalt unermessbarer Hierarchien geistiger Wesenheiten."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Es hat nie einen 'Anfang' gegeben, und nie kann ein Ende dieses urewigen Lebens sein."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Um als geistige Welt in geistige Erscheinung zu treten, muss die eine ewige Urkraft sich in unendlichfältigen Aspekten ihrer selbst in sich reflektieren und, in jedem solchen Aspekt als Urseins-Element erstanden, sich jeweils in ihm solcherart behaupten, dass jedes eine Element nur sich selber auszuwirken sucht, so dass ihm alle anderen Urseinselemente gleichsam leere Formen sind, weil es sich selbst als Urkraft nur in sich selber kennt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Bewundernd stehst du vor den 'Wundern der Natur', ohne zu ahnen, dass da alles was du wahrnimmst, aus deinem nun gebannten ewigen Geisteswillen stammt und weitaus wunderbarer wäre, würde das Reich, das du 'die Natur' nennst, und dem du selbst nun verhaftet bist, dich heute noch als seinen Herrn erkennen können."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Der Gott der Wirklichkeit ist nicht, wie gesagt wird, 'das höchste Wesen'. Das ist vielmehr - der Vater, der sich selbst in die Formen der zwölf Väter ausstrahlt, die seine Wirkungsaspekte sind. Gott aber ist nicht 'Wesen', sondern die Wesenheit in allem, was wesenhaft wirklich ist. So im 'Ursein', 'Urlicht' und 'Urwort'. So im 'Vater' in allen seinen Aspekten. Der Vater aber ist 'Mensch' im Ursein, im Urlicht, im Urwort: - der sich selber ewig zeugende Ur-Geistesmensch und das Mass aller Dinge, die aus ihm Gestaltung erlangen, daher auch des Ewigen im Erdenmenschen. Gott ist ebenso absoluterweise Gott in den 'Vätern', - der Offenbarungsform des Vaters, wie im Ursein, Urlicht und Urwort. Für sich selber aber ist das, was Gott ist, auch nur in sich selber 'Gott': - die Wesenheit an sich selbst, - aber von allem anderen in ihm Seienden im ewigen, substantiellen geistigen Leben aus 'gesehen', ist Gott Wesenheit allen Wesens. Und 'Wesen' ist Wirklichkeit aus 'Wesenheit'."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viel



"Im Urbeginn der Wesen, die sich 'Menschen' nennen, war der Mensch in der ewigen Zeugung aus dem 'Vater' Eigner der Selbstkraft und Herr aller Kräfte des lebenden Feuers. Doch, als die Kräfte des lebenden Feuers das ohne Flamme brennt, dem urgezeugten Menschen ihre Macht in allem Leben zeigten, vergass er seiner Selbstkraft, der allein die Kräfte des Feuers ihre Stärke, Grösse und Gewalt zu danken hatten, und - fürchtete sich vor ihnen … Furcht ist des Menschen Urschuld."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Den ganzen physisch wahrnehmbaren Weltenraum mit allen seinen Sonnen und Planeten hat der Mensch durch seinen Fall aus dem Bewusstsein seiner Geistesmacht dazu verurteilt, ohne 'Gott' zu sein. Unschuldig muss durch des Menschen Schuld unzählbares Leben leiden. Schuldhaft hat er über sein eigenes irdisches Leben gleiches Schicksal verhängt. Nur durch den Menschen, der, in Furcht verfallen, seiner urgegebenen Macht vordem entsagte, kann alle Kreatur dereinst auch wieder ihren Peinigern entrissen werden, die an dem unsagbaren Leid sich weiden, das der Fall des Menschengeistes ungewollt bewirken musste."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Vollkommenheit ist nur möglich im reinen, absoluten Sein, nicht aber in dem Dagegen-Gesetzten, das wir 'Dasein' nennen. Die Einzigartigkeit des absoluten Seins schliesst notwendig aus, dass Vollkommenheit im Dasein gestaltbar wäre. Vom Göttlichen, Geistigen her kann die Erscheinungswelt nur insofern beeinflusst werden, als göttlich-geistiger Wille auf sie einwirken kann, ohne sich selbst zum Widerspruch zu werden."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Jegliche Kraft ist nur gesetzt im innewohnenden 'Gesetz' des ewigen Seins und trägt die Möglichkeiten ihres Wirkens unveränderbar in sich, auch wenn in menschlich unermessbar langen Zeiten jene Kombinationen dieser Kräftewirkungen, die wir erkannt zu haben glauben als 'Naturgesetze', manchem Wechsel unterworfen sind, den nur der Mensch nicht wahrnimmt, da die menschliche Beobachtung auf dieser Erde solche Zeiträume nicht umfasst."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Die Grenzen der Allmacht erkennen, heisst erst wirklich das All verstehen, als Offenbarung aller ewigen Macht."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Im geistigen 'Leibe' gibt es keine Verstümmelung."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Niemals kann der Geist der Ewigkeit sich selber so zur Frage werden, dass er sich durch 'Wunder' zu 'beweisen' suchen würde. Zeigen wirklich sich an einem Menschen wundersame Kräfte, so ist dies nur Beweis dafür, dass diese Kräfte existieren, niemals aber 'Beweis', dass dieser Mensch im Geistigen 'bewusst zu atmen' weiss und von der Wahrheit, die in Wirklichkeit gegründet ist, gewisses Zeugnis bringen kann."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Es wäre ebenso vermessen, in bezug auf geistige Gesetze 'Vergebung' oder Befreiung von den Folgen zu erwarten, wie bei irgend einer Verletzung eines physikalischen Gesetzes."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Ursprünglich ist der Menschengeist ins innerste 'Reich Gottes', aus Gott gezeugt, von Ewigkeit her 'geboren', liess aber den geistigen, gottgeborenen Organismus im innersten Reiche des Geistes zurück, allwo er wieder der Kraft der Gottheit sich verschmolz, so dass eine individuelle 'Wiedergeburt' erfolgen muss, soll sich der Menschengeist in jenem 'Reiche Gottes' einst bewusst und handelnd finden können."
Bô Yin Râ, Die Weisheit des Johannes



"Was ihr 'Urmenschen' nennt, waren jene Tiere, denen sich der geistgezeugte Mensch, der 'Herr der Erde', einte, nachdem er, durch Furcht überwunden, aus seiner Gotteseinung 'gefallen' war. Dennoch hat ihn die Kraft aus der Höhe nicht ganz verlassen! Aus urgegebenen Kräften lebend und den tierischen Körper durchdringend, verborgen dem Tiere und im Tier verhüllt vor sich selbst, ahnt er doch Selbstkraft in sich wie ein fremdes, höheres Wesen. Das Tier wurde Zuflucht dem Gefallenen, der ohne Heimat irrte, und des Tieres Leib ward ihm auch zur Höhle der Erlösung. Sobald nun Selbstkraft in ihm zu leuchten beginnt, jauchzt er im Tiere, und alle Brunst des Tieres wird in diesem Lichte dunkel."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Sich selbst in sich umfassend, ist 'reiner Geist' von Ewigkeit zu Ewigkeit im Schaffen seiner selbst begriffen, sich selbst erzeugend und gebärend; denn reiner Geist ist 'Mann und Weib'. 'Mann und Weib' im Geiste aber zeugen und gebären aus der urgegebenen Selbstdarstellung weiter - anfanglos - endlos den Menschen des reinen Geistes, und sie zeugen und gebären ihn, sich selbst 'zum Bilde und Gleichnis', als 'Mann und Weib', vereint in urgegebener Einheit zwiepolaren Wesens."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Im Geiste gibt es keine Verschiedenwertigkeit zwischen männlichem und weiblichem Pol. Weibliche Passivität und männliche Aktivität sind im Geistesmenschen von Anfang an in gleicher Macht und Kraft gegeben!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Gott ist nicht ein gedanklich definierbares 'Wesen', sondern das ewige geistige Menschsein an sich, das sich als 'männlich' und 'weiblich' und zugleich in dem, was seiner ewigen Zeugung ewige 'Frucht' ist, darlebt - Ursprung und Ursache allen Geistesmenschenturns -, wie auch des Geistesfunkens im tierverhafteten Menschen dieser Erde."
Bô Yin Râ, Über die Gottlosigkeit



"Nicht der Mensch ist Gott, aber Gott ist 'Mensch'."
Bô Yin Râ, Über die Gottlosigkeit



"Wer alle Hüllen sorglich zu entfernen weiss, der wird in allen echten 'Religionen' zuletzt die grosse Lehre finden vom ewigen Geistesmenschen, der einst mit seinem Gott vereinigt war und von ihm ab-gefallen ist, weil er in seinem 'Ich' von seinem Gott sich löste. Ein 'Weg' wird ihm verkündet, der ihn wieder aufwärts führt, um schliesslich seinen Gott aufs neue wieder zu erlangen, in sich selbst, im eigenen 'Ich'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Würde der Mensch erkennen, wer er ist, dann wäre es um des 'Tieres' und des Erdendämons Macht in ihm geschehen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Willst du die Wirklichkeit des Menschen finden, so wirst du sie nur im Unsichtbaren durch dein Unsichtbares erreichen können!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Kein Gebilde, kein Wesen ist im geistigen, wie im physisch-sinnlichen Kosmos, - auch nichts anscheinend 'Reinmännliches' oder 'Reinweibliches', - in dem nicht 'Mann und Weib' zugleich zu finden wären, wenn auch in tausendfach verschiedener Amalgamierung."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Die beiden Pole des Geschlechtes sind ewiger Natur und reichen bis ins Innerste des Urlichtes hinauf. Was heute auf Erden 'Mann' ist, war immer, auch vor Ewigkeiten, männlich-polarer Art in ursprünglicher Geistnatur, und was heute auf Erden als 'Weib' lebt, war ewig weiblich-geistiger Artung aus dem weiblichen Sein in der Gottheit her, die da 'Mann' ist und 'Weib'."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Es gibt ein ewiges Vorleben vor dem Eintritt des Menschengeistes in diese Welt der Sichtbarkeit, und es gibt ein ewiges Fortleben nach dem 'Tode' des Erdenkörpers!"
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Noch kennst du deine Gezeiten nicht und willst nicht begreifen, dass auch dein Geist nur in rhythmischem Wechsel sich auswirken kann. Auch in den Tagen deiner grössten Lichtesferne ist das Leben in dir wirksam. Siehe: auch du wirst wieder dem Lichte so nahe sein wie ehedem!"
Bô Yin Râ, Wegweiser



"Wir kennen keine Tiere im Bereiche der geistigen Welt, obwohl die reine Formenwelt tierhafter Erscheinung auch hier keineswegs fehlt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Alles Leben im physisch-sinnlichen, wie im geistigen Kosmos äussert sich als Bewegung. Alle Bewegung aber zeugt Form. Da alles Leben immer das gleiche eine Leben ist, so ist auch alle Form der gleichen Bewegung entsprechendes Symbol in allen Anschauungsregionen des Alls."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Auch auf der geistigen Seite der ursächlichen Welt gibt es 'Raum und Zeit', 'Ursache und Wirkung', wenn wir auch zu alledem in wesentlich anderer Beziehung stehen, als wir es auf der Erde und im physisch-sinnlichen Leben gewohnt sind."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Die schöpferischen Kräfte des Willens allein lassen in der geistigen Welt ins Dasein treten, was gewollt wird, und andererseits entschwindet das bisher Gewollte ohne jede Spur, sobald der Wille es verneint, so dass hier dann in Wahrheit die Macht des Willens nahe an den Begriff der 'Allmacht' grenzt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Was durch die geistigen Sinne wahrgenommen wird, ist in gleichem Grade 'objektiv' gegenwärtig, wie das, was die physischen Sinne des Erdenkörpers wahrzunehmen vermögen, und aus diesem Grunde entspricht das geistig-sinnlich Wahrgenommene auch bis zu den höchsten Stufen geistiger Selbstdarstellung 'objektiv' durchaus den Formen der physisch-sinnlichen Anschauungswelt, wenn auch in geistbedingter Abwandlung. Auch in der geistigen Welt gibt es 'Länder und Meere', tiefe Schluchten und hohe Berge, Firnen mit ewigem Schnee bedeckt, und weite, stille Täler voll von Anmut und Frieden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Nicht Bericht und Weisung sind die höchsten Werte dieses Lehrwerkes! Über alledem steht sein übertragbarer Inhalt an wirklichem ewigen geistigen Leben."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"In dem Augenblick, in dem sich ein Mensch entschliesst, Schüler des Geistes zu werden, um sein ewiges seelisches und das Bewusstsein des ewigen Geistes im eigenen geistigen Organismus zu erreichen, hat er zugleich, auch wenn das Selbstverständliche hier keine Gelübde benötigt, sich willentlich von allen Daseinsäusserungen seiner Mitmenschen zurückgezogen, die der Entfaltung seines geistigen Organismus hemmend im Wege stehen oder sie ganz unmöglich machen."
Bô Yin Râ, Der Weg meiner Schüler



"Die ewige Weisheit kann denen nur erschlossen werden, die über alles Törichte noch herzhaft - lachen können!"
Bô Yin Râ, Geistige Relationen



"Alles, was nach 'Verdienstlichkeit' riecht, riecht faul! Wer im Geiste Gottes bewusst ist, wurde das ohne alles eigene irdische 'Verdienst' und ist in sich selbst davor gesichert, sein Tun für 'verdienstlich' zu halten."
Bô Yin Râ, Geistige Relationen



"Wahrhaftig vermag kein irdisches Leid eines in seiner ewigen Geistigkeit Bewussten ihn jemals im geistigen Bewusstsein zu erreichen, so sehr auch sein irdisches gehirnbedingtes Bewusstsein durch seelische und körperliche Qual bedrängt sein mag."
Bô Yin Râ, In eigener Sache



"Im Geistigen durchdringt das Einzelne sich gegenseitig, und so auch lebt der Geistesmensch, der in Vereinigung mit seinem Gegenpol den urgegebenen Zustand seines Seins zurückerrungen hat, in gegenseitiger Durchdringung aller anderen erneut Geeinten."
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Alles Glücksverlangen, das hinaufreicht über niederes irdisches Begehren, ist nur Sehnsucht nach Vereinigung der Geister in dem Geistes-Urgrund, der sie ewig zeugt und ewig sie aus sich entlässt, um ewig wieder sie in sich zurückzunehmen."
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Wirkender Wille lässt im Geistigen erwachsen, was uns im geistigen Leibe dienen soll, und der gleiche Wille lässt die reife Frucht ohne Mühe geerntet sein."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Vom ewigen Geiste her kann kein anderes menschliches Wollen und Handeln Förderung erfahren, als das wiederum in die ewige geistige Wirklichkeit führende. Nur die ins ewige Geistige weisende Schöpferkraft des Einzelnen, wie die durch rein geistige Kraftäusserung bewirkte höchste Machtentfaltung ganzer Völker und Nationen, können den geistigen Einfluss, der vom Tempel der Ewigkeit auf dieser Erde ausgeht, empfangen."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Auf jener Höhe, zu der Gautama, der Buddha, dringen konnte, hat das Gebet kein logisch erweisbares Recht mehr, aber - es gibt einen weitaus höheren Zustand, den selbst der höchste Aufstieg des Buddha nicht erreichte, der nicht erstiegen, der nur mit Geistesflügeln 'erflogen' werden kann, und in diesem Zustand, gotteinig im reinen Geiste, wird das Gebet erst wahrhaft Ausdruck innigster Vereinigung des individuellen ewigen Geistesmenschen mit dem Urlicht, aus dem er lebt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Nicht selbst zum 'Wege' geworden war Buddha, nicht vom Geiste als Weg bereitet! Nur seine unermessliche Liebe zu aller Kreatur liess ihn einen Weg ergraben, der zur Erleuchtung, zu geistigem Lichte, aber nicht zur wirklichen Wiedererlangung geistiger Gotteinheit führt, wenn dieser Weg auch zuletzt, in gewissen Abzweigungen, dahin führen kann, aber dann nicht mehr der historisch bekannte Weg des Buddha ist, sondern uralten anderen Wegmarken folgt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Hass und Liebe sind eines Wesens, so wie die Wurzel eines Weizenhalmes eines Wesens mit der Ähre ist, die dem Menschen krafterfüllte Nahrung gibt."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"In deinem späteren, höheren Geistesleben, wenn du den Aufstieg begonnen hast und nach dem Tode des Erdentieres, das dir diente, in freier, geistiger Gestaltung lebst, wird jede Möglichkeit zum Hassen dir fehlen."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Höhere Geistigkeit kann wohl die Sphäre niederer Stufen zeitweilig entsagend betreten, während die Geistigen auf solcher niederen Stufe sich selbst zerstören würden, falls dies möglich wäre, wollten sie versuchen, in Sphären des Geistes vorzudringen, zu deren Betreten sie noch nicht bereitet sind."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Keinem Menschengeiste kann im Reiche des Geistes das dauernde Leben werden, wenn er nicht glaubt, dass er dieses Leben finden wird."
Bô Yin Râ, Die Weisheit des Johannes



"Der 'Glaube' ist nicht die durch Erfahrung gewonnene Gewissheit, dass man etwas tun könne, sondern die Kraft, mittels der man es tatsächlich tun kann!"
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Ihr 'sucht' mit dem Verstande und scheltet die Natur grausam, weil sie euch kein Auge gab, in ihre letzten, geheimnisvollen Tiefen zu blicken, derweil ihr dieses Auge habt und nicht darum wisst, in all eurem Reichtum."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Wir wissen, dass Gott keinem antworten wird, der Ihn in Frage stellt."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Es ist in allen Weltenräumen und über allen Sternen kein äusserer Gott für dich erreichbar, der deine lahmen Bitten hören würde."
Bô Yin Râ, Das buch vom Lebendigen Gott



"Niemals wird die Gottheit sich dem Erdenmenschen als Gegenstand begrifflichen Erfassens überlassen. Nur Bild und Gleichnis dürfen von der letzten Wahrheit Kunde bringen."
Bô Yin Râ, Die Weisheit des Johannes



"Alle höchste Weisheit ruht im Sein und nicht im 'Denken'."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Geist ist nichts Erdachtes. Geist ist nicht die Kraft des Denkens. Geist ist substantielles, aus sich selber seiendes, lebendiges Licht!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Was sich in dir verbirgt und enthüllen soll, wird nicht bei dem lauten Reden der Gedanken gefunden."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Das Allerwenigste von dem, was wirklich ist, wird Menschen je 'bewusst', und was im Un-Bewussten, Un-Gewussten bleibt, ist für den Menschen mehr bestimmend, als alles, was ihm zu Bewusstsein kommt."
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Jenseits allen Denkens, die Gedanken an sicherem Halfter zügelnd, als Beherrscher deines Denkens, sollst du das Erschaubare in dir selbst erschauen lernen durch Versenkung in deine innerste Tiefe: alsdann erst darfst du deinen Gedanken Freiheit geben, und dann erst werden deines Denkens Schlüsse Geistiges aus Geistigem zu erschliessen vermögen."
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Niemals warst du wirklich in der Finsternis, die du dir träumend schaffst; denn was du auch immer als finster empfinden magst, hat in der Wahrheit keinen Bestand. Du warst Licht von Anbeginn, der niemals Vergangenheit werden kann, weil er in Ewigkeit Gegenwart ist."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Über dem vielgepriesenen 'Denken', das für immer zu Ende ist, wenn der Erdenleib zerfällt, gibt es noch ein anderes Denken, bei dem der Gedanke selbst lebendig und seiner bewusst wird, so dass er, losgelöst von allem erdgebundenen 'Denken', sich selbst zu denken vermag."
Bô Yin Râ, Das Buch der Gespräche



"'Sterben' ist für den Erdenmenschen nur ein Vorgang, der zwangsweise dazu führt, bisher im Unterbewussten verborgene Sinne bewusst gebrauchen zu lernen. Während des Erdenlebens sind diese geistigen Sinne schon vorhanden - ja, sie allein sind die Ursache, dass der Mensch aus seiner tierleiblichen Sinneswahrnehmung Eindrücke empfangen kann, die dem Tiere, auch auf höchster Stufe, unerlebbar bleiben."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Willst du dem Lichte nahen, so gib den Widerstand auf! Alles in dir ist noch Widerstand. Alles in dir ist noch Rede, darum hörst du nicht. Alles in dir ist noch Blick, darum kannst du nicht sehen. Gebiete dir selber Schweigen und halte die Blicke gesammelt, damit die Stille Einkehr bei dir halte! Nur in der lautlosen Stille vernimmst du das ewige Wort."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Alles Schaffende bleibt in der Stille."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Geistiges kann nur Geistigem 'bewusst' werden. Geistiges wird nur erlebt in der Vereinung, und was sich Geistigem vereinen will, muss selbst des Geistes sein. Alles Nichtgeistige ist dem Geiste nicht 'real', nicht 'wirklich'."
Bô Yin Râ, Der Weg meiner Schüler



"'Wahrheit' und substantiell-geistige 'Wirklichkeit' sind nicht das gleiche, auch wenn alles Wahre im Wirklichen gründet. Wahrheit ist immer ein Bild der Wirklichkeit."
Bô Yin Râ, Hortus Conclusus



"Ein Werk der Kunst kann dir zum Anlass werden, in dir selbst die Lichtwelt zu berühren, und das kleinste Wunder der Natur kann dich dazu gelangen lassen."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Der sanfte Ruf des Geistes wird nur von denen vernommen, die ihr inneres Gehör zu schärfen wussten und die Seele geistiger Dinge also kundig werden liessen, dass sie auch deuten kann, was ihrem Hören klingt."
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Nur das, was in dir selbst der Lichtwelt ähnlich ist, wird sich mit ihrem Lichte einen können."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"In der Struktur des ewigen Geistes gibt es das nicht, was man im gehirnlichen Bereich 'Erklärung' nennt. Hier wird erkannt, aber nicht 'erklärt'."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Man weiss in geistigen Sphären, dass jedes analytische Wissen-Wollen zur entgegengesetzten Richtung führt, gegenüber dem kosmischen Gesetz, das aus Kräftepunkten im Chaos Formen werden lässt, deren wirkliche Erklärung sich erst in höchsten geistigen Formen findet. Man weiss dort, dass jede höhere Form die niedere durchleuchtet, dass aber alles Schliessen vom Niederen aufs Höhere ein trügliches Erschliessen darstellt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Es ist einer der betörendsten blinden Trugschlüsse menschlichen Denkens, anzunehmen, göttliche 'Allmacht' müsse die in Gott gegebenen - durch sein Dasein 'gesetzten' - Auswirkungsgesetze ewiger geistsubstantieller Kräfte auch je nach Belieben wieder aufheben können, sobald das dem Erdenmenschen wünschbar erscheinen würde."
Bô Yin Râ, Über die Gottlosigkeit



"Aktives Leben soll an Stelle des 'Gedankenlebens' treten. Vollkommen hat solches Streben seinen Zweck dann erreicht, wenn auch das Denken gelebt wird, nicht mehr nur 'gedacht'. Niemals ist der substantielle ewige Geist im Denken erfassbar, sondern nur im Leben: im geschehenden, nicht gedankenbedingten Erleben."
Bô Yin Râ, Der Weg meiner Schüler



"Wirksamer als alles andere vermag immer das Beispiel zu wirken, und beispielgebend voranzugehen ist daher die vornehmste Aufgabe eines Menschen, der 'in den Geist' gelangen will."
Bô Yin Râ, Der Weg meiner Schüler



"Es kommt bestimmt ein Tag, an dem du es bitterlich bereuen würdest, des Geistes Forderung nicht erfüllt zu haben!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Der ewige Geist gibt sich keinem 'Meder' und keinem 'Perser', keinem 'Griechen' oder 'Römer', keinem Spross aus diesem oder jenem ehrenwerten Hause und keinem Gliede dieser oder jener Kaste, sondern nur dem nackten MENSCHEN!"
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Nur als Überwinder deines Leides kannst du in den Geist gelangen."
Bô Yin Râ, Geist und Form



"Suche nach der Einfalt des Kindes in dir, wenn du Geistiges erkennen lernen willst!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Wer sich bei seiner Schauung unter einem Zwange fühlt, der darf ganz sicher sein, dass das, was er etwa erschaut, gewiss nicht aus dem Reiche reinen, wesenhaften Geistes stammt."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Willst du, o Suchender, in dir zu deinem höchsten Gute finden, so musst du immer wissen, dass es dir nur in der Freiheit deiner Selbstbestimmung werden kann!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Im Wissen der Ewigkeit ist der Wissende, der Gegenstand seines Wissens, und das Gewusste, in völliger Durchdringung. So nur wird wahrhaft 'erkannt'."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Nur in 'Ergriffenheit' auch deines ganzen Körpers wird sich dir einigen können, was vom Geiste her zu dir kommt."
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Die Mitteilungen, die ein Geistgeeinter etwa in der Sprache seines Landes gibt, machen nicht sein 'Lehren' aus. Sie sollen euch nur 'Fingerzeige' sein, damit ihr ihn, oder was seiner Art ist, wiederfindet in euch selbst, in eurem Innersten."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der wirkliche 'Eingeweihte' verkündet niemals ein Wissens- oder Glaubens-'System'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Es gibt ein innerstes, geheimes Reich des Geistes und geistiger Gewalten in der geistigen Region unseres Planeten, dem alle, die auf Erden leben, ihr Bestes danken."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Das Ewige liegt, allem Errechenbaren, allem durch Denkmethoden zu Findenden unerreichbar, zwar am gleichen Ort wie die physische Welt, aber gänzlich unvorstellbar im Bilde irdisch zu errechnender Raumvorstellungen."
Bô Yin Râ, Hortus Conclusus



"Alle Einwirkung ewigen Geistes auf die physische Gestaltung der Erde, alle Benützung dieser Gestaltung durch geistige Kräfte der Ewigkeit, schafft Situationen, die als Symbole sprechen. Es ist kein 'Zufall', dass die für die Aufnahme ewiger Wellenströme und Schwingungen in ihrer höchsten Potenz einzig vorhandene Stelle auf diesem Planeten hoch in der Region seiner höchsten Berge liegt, mitten in Schnee und Eis."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Dass die Impulse aus dem ewigen Geiste ihren Weg durch das Innere der Erde nehmen, weil die Erdaura durch den Menschen, infolge des Missbrauchs der in seiner Tiernatur - im weitesten Sinne - gegebenen Möglichkeiten, grauenhaft verunreinigt ist, wurde ebenso Ursache der Symbolbildung: - heilige Grotten und Höhlen! - wie das geistige Geschehen selbst, das von hohen Bergen her erfolgt. Die Erdaura, die wie eine über und über beschriebene Schriftrolle angefüllt ist mit den dunklen Zeichen des Erdenmenschen, ist der tötende 'Buchstabe', während Geist der Ewigkeit 'lebendig macht' aus dem Innern der Erde her, - in die Erde eingedrungen an einer Stelle, an der die Erdaura nicht durch den Menschen entheiligt ist und wie nirgends fähig, geistige Strahlungen einzulassen."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Im wirklichen Tempel der Ewigkeit auf der Erde wird keineswegs ein Kult zelebriert, und ebensowenig werden hier etwa belehrende Homilien abgehalten. Die hier sich vereinen als wahrhaftige, vom ewigen Geiste gesetzte Priester, erheben sich vielmehr an dieser Stätte in die vollkommene, infolge geistig substantieller Verhältnisse sonst an keiner Stätte der Erde jemals mögliche, Transsubstantiation zur absoluten Vereinung mit dem Vater: in eine absolute, keinem 'Mystiker' auch nur vorstellbare 'Unio mystica' und leiten in diesem von ewiger Liebe durchlichteten Zustand Ströme des Segens zu dafür empfangsfähigen Menschen über die ganze Erde hin, die nur aus dieser Stätte her so erreicht werden können, dass sie auch aufzunehmen vermögen, wozu sie sich empfangsbereit machten."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Jahrtausendelang haben wir Leuchtenden des Urlichtes an unserem geistigen Tempel gebaut, und stets bauen wir weiter, ohne den Tempel jemals ganz zu Ende zu bauen. All eure Tempel und Altäre auf der Erde sind nur dieses geistgestalteten Tempels Spiegelbilder. Dieser Tempel aber ist nicht etwa ein Werk des Gedankens. Er besteht vielmehr als ein geistsinnlich immerdar wahrnehmbares Bauwerk aus geistiger Substanz und wird von geistig wahrnehmenden Wesenheiten ebenso als ein festes Gefüge erkannt, wie von euch die Tempel der Erde und die irdischen, himmelragenden Dome."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Von jenen, die im höchsten Lichte ihres Gottes sonnenhaft erstrahlen, die göttergleich, als eine Einheit, eine Sonne aller Sonnen, allen Sonnen, allen Welten, leuchten, bis herab zu denen, die hier noch das Kleid des Erdentieres tragen, durchfliesst ein Strom des substantiellen Geisteslichtes alle Weiten und einigt die von ihm Erfüllten zu erhabenster Gemeinsamkeit. Auf der dir nächsten, tiefsten Sprosse dieser 'Himmelsleiter' aber stehen jene Helfenden, die dir die Hand zur Hilfe bieten können, wenn du ihre Hilfe willst. Sie lassen keinen je allein, der durch die Nacht des Grauens sich den Weg zu bahnen strebt, nach jenem friedevollen, stillen, hohen Tempel, darin sein Gott sich in ihm selbst - aus Licht zu Licht - 'gebären' kann."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Die 'Söhne des Lichtes', die wirklichen Vertreter der 'Theo-Sophia' auf dieser Erde, sind wahrhaft 'Wissende', aber dieses Wissen ist anderer Art als das Wissen irgendeiner Wissenschaft. Der Zustand derer, die dieses 'Wissen' sich erwirken können, lässt sich bezeichnen mit den Worten: 'durch Selbstverwandlung wissen'."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Jeder der Leuchtenden des Urlichtes ist nicht nur Formung gleichen ewigen Willens im substantiellen göttlichen Geiste, sondern als solche Formung, unbeschadet aller geistgewollten Unterscheidungsmöglichkeit, dem Sein im Geiste nach mit allen ihm Gleichgeformten substantiell identisch."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Des wirklichen geistigen Meisters unbestreitbares Vorrecht gegenüber anderen Menschen ist eine absolute Erfahrungssicherheit in rein geistigen Dingen und seine Macht, auf hoher geistiger Ebene Bedingungen zu schaffen, durch die in niederen geistigen Sphären bis herab zu der unsichtbaren physischen Aura dieses Planeten nach Möglichkeit Unheil verhütet wird."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"'Gott sprach' - will besagen: Gott liess den Menschen erkennen und sprach aus eines Leuchtenden sprechendem Mund. Wo aber der Mensch das 'Gebot' übertrat, dort handelte er entgegen der ihm gewordenen Erkenntnis."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Du blickst gleichsam durch alle Reiche der geistigen Hierarchie hindurch in die innerste Gottheit hinein, wenn dir ein Leuchtender des Urlichts sich aus seinem Geistigen heraus offenbart."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Suchst du das Licht, so wisse, dass dein Weg behütet ist durch die Leuchtenden im ewigen Tag!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Die Gemeinsamkeit der Wenigen, die 'durch Selbstverwandlung wissend' sind, ist die Darstellung des ewigen 'Christos' auf dieser Erde, und der Meister der Evangelien ist einer der höchsten Söhne dieser geistigen Gemeinsamkeit der Leuchtenden des Urlichtes, die allein den 'Vater' kennen und also tun können, wie der 'Vater' sie lehrt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Wie der Leuchtende selbst sich erlebt als 'Sohn' des ewigen 'Vaters', des höchsten geistigen Oberhauptes aller Leuchtenden auf Erden, aus dem und in dem ein jedes Glied dieser geistigen Gemeinschaft lebt in absoluter Vereinigung, so wird auch durch ihn nur der 'Vater', der urgezeugte Mensch der Ewigkeit im Urwort, erkannt in erdenmenschlicher Offenbarung."
Bô Yin Râ, Die Weisheit des Johannes



"Nur der kann die 'Meister'-Prüfung bestehen, der schon des Brückenbaues Meister war im Geistigen, und lange schon vor seiner Inkarnierung in den Erdentiereskörper."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der auf Golgatha starb, war das vollkommenste Gefäss der Liebe, das je auf Erden sich dargeboten hatte, der Liebe, die unendlich ist, obwohl sie in sich selbst ihre Grenzen kennt."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"In der letzten Stunde ist es dem Grössten aller Liebenden gelungen, das Menschentier in sich der Macht des Geistigen zu absoluter Einheit des Empfindens zu vereinen, so dass er die Vernichter seines Erdenlebens noch in der Vernichtung lieben konnte wie sich selbst. Die unsichtbare Erde ist seit jener heilighohen Stunde der Macht des 'Fürsten dieser Welt', des unsichtbaren, aber nur seiner selbst und nicht im Geiste bewussten, vergänglichen Gewaltigen, für alle Zeit entwunden."
Bô Yin Râ, Die Weisheit des Johannes



"Dichter mögen allein nach Schönheit streben, - Seher geben den Worten ewigen Klang!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott