Texte und Bilder
Geist
Seele
Körper
Ich
Du
Ich und Du
Werk und Welt
Ziel
Bilder aus "Welten"
Ich und Du
"Kein Mensch der Erde, mag er Mann sein oder Weib, der körperlich zur Ehe tauglich und nicht durch unerbittlich hartes Schicksal oder unbehebbar schweren Grund von ihr sich ausgeschlossen sieht, wird hier auf Erden schon sein Geistiges in letzter Klarheit zu erleben fähig, solange er aus freien Stücken den realen, hier naturgegebenen Ausgleich der Geschlechter flieht. Hier ist nichts 'abzuhandeln', nichts zu drehen und zu deuteln."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Keiner derer, die sich selbst auf Erden zu 'vollenden' wähnen und die Ehe als Behinderung im Vorwärtsschreiten oder gar als etwas zu Vermeidendes betrachten, kann sein Ziel erreichen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Der Ehelose wird dann nur sich auf seine Weise Teilvollendung schaffen können, wenn wirklich Gründe, die nicht Menschenwahnwitz erst ergrub, vor Gott die Ehelosigkeit als nicht gewollt bezeugen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Es ist wahrhaftig an der Zeit, dass sich die Ehe ihres Heiligsten zu wehren wisse, wenn man den Zeugungsakt 'Befleckung' nennt, so dass man sich nicht scheut, der alten 'Heiden' Wundermär zu übernehmen, um die Geburt des Gotterhabensten der Menschen, nach alter Mythen Weise, einer 'Jungfrau' zuzuschreiben, nicht ahnend, dass die alten Mythen von der Gottgeburt im Menschenherzen tiefverhüllte Kunde geben, - der Geburt des 'Gottessohnes' in der Seele, die nur der Gottesgeist befruchten kann."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Gar oftmals hätte ernster Neubeginn der Ehe auch zu neuem und nun dauerbaren Glück den Grund gelegt, wären nicht vorschnell alle Brücken zueinander abgebrochen worden, da man bereits nach neuem Glück an eines anderen Menschen Seite schielte."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Es ist keine Mühe, keine Geduld und keine Selbstbezwingung dir verloren, die du in deiner Ehe aufzubieten hast; denn alles, was du so dir abgewinnst, hast du für alle Ewigkeit gewonnen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Was die Menschheit in der Ehe eines Mannes mit dem einen Weibe zu erringen wusste, gründet in der Gottheit innerster Gestaltung!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Wo der Wille die hohe seelische Form der Liebe will, dort hält ihm kein körperlich erzeugter Widerwille stand!"
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Wirklicher Liebe allererstes Kennzeichen ist die Auswahl!"
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Du kannst die Urfeuerkraft der Liebe nicht in dir entflammen, ohne in einemfort ihre Strahlen aus dir zu ergiessen, und alles, was dir nahekommt, wird dieses stete Strahlen empfinden."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Das Urfeuer der Liebe will in dir Leben werden, damit sein Leben, aus dir weiterzeugend, neues Leben einst gestalte, hier, in den Herzen der auf dieser Erde sich ihre ewige Form erkämpfenden Menschen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Auch in der niederen Form der Liebe ist wahrhaft Göttliches zu finden, für alle, die bereits erkannten, dass diese und die höchste Form der Liebe eines Wesens sind und nur in ihrer Wirkungsart verschieden."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Wohl waren Phallus und Yoni seit uralten Zeiten heilige Symbole, und beide Gegenpole bilden der tiefsten Mysterien heilige Anker im Erdenleben, doch - wer hier suchen möchte, bevor man ihn sucht, der hüte sich wohl, dass er nicht die Wirkungsregion verwechsle und statt der 'heiligen Anker' schlüpfrige Schlangen aus der Tiefe hole!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Nur in höchster geistiger Liebe darf die Vereinigung der physischen Pole sich vollziehen, wenn sie die hohen geistigen Kräfte lösen soll, die in der erdenkörperlichen Erscheinung menschlicher Wesen schlummern. Dann aber kann sich in solcher Vereinigung ein 'Wunder' begeben, das stets aufs neue die höchste Geistigkeit berührt, und die es erleben, werden gemeinsam ihrer selbst bewusst in Sphären des geistigen Seins, die keines Dichters Phantasie je zu ahnen vermag."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Wer Liebeskraft in ihrer höchsten und erhabensten Entfaltung in sich selbst empfindet, der strahlt Liebe aus und wird sie sicherlich auch dort erwecken, wo sie noch im Schlafe ruht, sobald er fühlt, dass ihm der Mensch begegnet ist, den ihm sein Schicksal zubestimmte, um in einer wahren Ehe sich mit ihm zu einen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Was immer du deinem männlichen oder weiblichen Gegenpol hier in der ehelichen Gemeinsamkeit dieses Erdenlebens tun wirst, hast du dir selbst, hast du auf alle Fälle deinem geistigen eigenen Gegenpol erwiesen, magst du ihn wirklich hier auf der Erde nun gefunden haben oder nicht!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"'Ehe' im höchsten Sinne ist nur die Vorbereitung des ent-zweiten Einzelpoles für das zwiepolare Leben des vereinigten Menschengeistes, - 'Mann und Weib', in der Ewigkeit."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Ehe ist eine Vereinigung zweier Geister und zweier Leiber, aber in ihrem körperhaften Dasein besitzen Mann und Weib eine geistige Kraft, um die sie 'Götter' selbst beneiden könnten."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Dereinst erlöst aus irdischer Gebundenheit werden 'Mann' und 'Weib' in der vollkommensten Erhaltung individueller Eigenart, in ausgeprägter polarer Verschiedenheit als zwei in sich geschlossene Geisteswesen, dennoch in einem einzigen 'Ich' vereinigt sein, da sich im neugeborenen Geistesmenschen dann beider Sonder-'Ich' restlos 'deckt' und jedes Einzel-'Ich' zugleich das 'Ich' des Gegenpols in sich empfindet wie sich selbst. Was Zwei war und ent-zweit, wird so in einem Dritten, als ein neugeeintes Geisteswesen, das aus 'Mann' und 'Weib' besteht, durch alle Ewigkeit verbunden bleiben."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Solange dich noch die gemeine angstgenährte Sorge um dich und dein Erdenschicksal quält, die nichts anderes als offenkundiger Mangel an Vertrauen zum Ewigen ist, weisst du wahrscheinlich noch nichts von der Liebe, die einst der hohe Meister lehrte, der Liebe, die allein dir die Freiheit geben kann. Du versklavst dich selbst deiner Sorge und kannst doch bei allen Sorgen nichts dadurch gewinnen. Die göttlichste Kraft aber ruht ungenutzt in dir, da du sie nicht zu gebrauchen weisst."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Gemeinsamkeit in allem Denken, allem Fühlen, allem Handeln, schafft jeder Ehe eine hohe Mauer sicherster Beschützung. Ehe verträgt es nicht, dass sie im Aussenleben ohne sichere Umhegung bleibe."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Es geht nur beide Eheteile an, wenn sie, als geistgeeintes Ganzes, sich ihr Glück zu schaffen wussten. Vor allem aber sei man auf der Hut, den Neid zu wecken, der sich gar leicht erwecken lässt, wenn eine redefrohe Zunge allzusehr ein Eheglück lobpreist!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Gemeinsamkeit kennt keinen Spott und kein Verhöhnen. Gemeinsamkeit weiss nichts von liebeleerem, überheblichem Verlachen. Gemeinsamkeit ist stets darauf bedacht, dass man sich gegenseitig schone, seine Schwächen zu bedecken suche und sich Hilfe biete."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Niemals darf die Gefahr bestehen, dass anderen zu Ohren kommen kann, was Ehegatten gegenseitig sich vertrauten!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Wenn wirkliche Gemeinsamkeit bestehen und erhalten werden soll, dann muss man ehren und zuweilen auch verehren können, was der andere - auch wenn er gerne davon reden würde, so er könnte - verborgen halten muss!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Wer nicht des anderen Eheteiles Glück in seiner Ehe als sein höchstes Ziel erstrebt, der wird gar leicht sich um sein eigenes Glück betrügen, ohne es zu ahnen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Vergeblich wirst du Freude spenden wollen, solange du noch Zweifel hegst an deiner Kraft, die Freude zu erzeugen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Oftmals gebar die kleinste Freude schon ein grosses, lang ersehntes Glück. Im Leben einer Ehe gibt es täglich 'tausend' Möglichkeiten, kleine Freuden zu erfinden, die gegenseitige Beglückung bringen, und sei es auch für kurze Augenblicke nur. An keiner solchen Möglichkeit darf man vorübergehen, ohne sie zu nützen!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Ehe ist nicht nur 'menschlicher Vertrag', obwohl der andere Eheteil ein un-bedingtes Recht an dich erlangte und du ihm dann selbst noch die 'Treue' schuldest, wenn er betrügerisch sie bricht. Ein jegliches Gelöbnis zwischen Mann und Weib, in dem sich beide Teile eheliche Einung dargeloben, stellt vielmehr ein kosmisches Geschehen dar und reicht mit seinem 'Jawort' auch hinein in höchste Geisteswelt!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Das 'Jawort' wird nur lösbar, wenn der 'Tod' die beiden Eheteile scheidet oder wenn, durch triftigste und schwerste Gründe, beide Teile sich gezwungen sehen, sich gegenseitig voneinander zu befreien, indem sie, ebenso gemeinsam, wie es einst geschlossen wurde, ihr Gelöbnis vor einander, vor aller Menschheit, wie auch vor dem wesenhaften Geiste widerrufen, es sei denn, dass der eine Teil auch ohne solchen Widerruf den anderen verlasse oder sonstwie ihm unmöglich mache, das Gelöbnis aufrechtzuerhalten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Versuchung ist noch keine 'Schuld'! Erst, wenn du anfängst, ihr Gehör zu schenken, sie dir zu nahe kommen lässt, sie hegst und mit ihr spielst, wirst du dich wahrlich nicht mehr schuldfrei wähnen dürfen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Es ist naturbegründet, dass zwischen jedem Mann und jedem Weibe Schwingung der Erotik stets vibriert, und sei auch dieses feine, stetige Vibrieren unsichtbarer Kräftewellen, wie bei allen Menschen seelisch reiner Art, so leise, dass es im Bewusstsein völlig unbeachtet bleibt."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Ich muss dir sagen, dass auch schon jedes Hegen und geflissentliche Steigern der naturbedingten Schwingung der Erotik zwischen Mann und Weib, sobald es einem anderen Menschen als dem eigenen Ehegatten gilt, die Ehe schändet. Selbst wenn du durch ein Abbild dich verleiten lässt, geschlechtsbewusste Regung zu empfinden und dich ihr zu überlassen, schändest du die Ehe!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Du musst dich selbst dazu erziehen, Schönheit auch am anderen Geschlecht bewundernd zu betrachten, ohne auch die leiseste Erregung der Erotik ins Bewusstsein einzulassen!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Auch dort, wo aller Reichtum dieser Erde zur Verfügung steht, kann eine Ehe nur gedeihen, wenn sie, ausser ihren Festen, einen Alltag kennt. Ehe findet stets erst dann ihre Bewährung, wenn sie den Alltag zu bemeistern weiss."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"So mancher Zwist wird nur hervorgerufen, weil der eine Eheteil nur seinen Alltag kennen will und für den Alltag seines Gegenpoles kein Verstehen zeigt. Man spricht da aus verschiedenen Erlebnishöhen zueinander und ist 'gekränkt', wenn man sich nicht verstanden sieht, statt erst einmal des andern Erlebnislage zu erfassen. Dies alles aber ist nur Folge einer Sucht, den Alltag um sein Recht zu bringen: - sich seinen Forderungen möglichst zu entziehen."

Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe


"Ein wenig 'Überfluss' - und halte er sich auch in sehr bescheidenen Grenzen - wird in der Ehe, wie auch sonst in diesem Erdendasein, stets das Miteinanderleben freudiger und leichter machen, so dass man dort, wo er sich irgend noch bereiten lässt, gewiss nicht von 'Verschwendung' reden darf."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Vergesst nicht, dass ihr euch zum Verhängnis werden könnt, wenn beide Eheteile, statt sich aneinander immer wieder zu erheben, einander niederziehen, weil euch die Not verführt, zu glauben, dass sie leichter tragbar sei, wenn man sie stetig sich vor Augen halte und auch Sorge trage, dass der andere sich ja nicht etwa dazu aufzuschwingen wisse, seiner Last zu spotten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Man unterschätzt gar sehr den Wert der Eintracht, als Erhalterin des Glückes, sonst würde man sie nicht so oft um eitler Dinge willen stören: - um 'Meinungen' und 'Ansichten' zum Sieg zu bringen voreinander, die wahrlich wenig wiegen, wägt man in der anderen Hand sein Glück."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Betrachte, was dein eheliches Glück dir gilt, und wäge dann den Wert der Dinge, die es in Gefahr zu bringen suchen! Dann wähle, was dir mehr am Herzen liegt!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Gegensatz ist nicht aus der Welt zu schaffen durch Streit!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Es gibt genugsam Menschen, die es niemals fassen können, dass auch der kleine Streit, der ihnen längst alltägliche Gewohnheit wurde, aus einer Ehe zu verbannen ist, wenn beide Teile ernstlich ihn verbannen wollen. In keinem menschlichen Verhältnis ist es so verhängnisvoll, dem Nebenmenschen seine Fehler vorzuhalten, als in der Ehe."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Das Glück der Liebe lässt sich nur erringen, wenn man, mit einem wahren 'Eigen-Sinn', mit dem Menschen, den man liebt, auf die Dauer glücklich werden will."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Heilig: - der Geschlechter Inbrunst, sich zu einen! Heilig: - das Mysterium des Zeugens und Gebärens! Heilig, - dreimal heilig: - die Vereinung, die das Weib dem Manne eint, zu engverschmolzener Gemeinsamkeit für Zeit und Ewigkeit!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Für diese Erdenzeit ist stets der leiblich sichtbare, dem anderen Teile ehelich verbundene Gegenpol allein in Wirksamkeit, ganz einerlei, ob es sich - wie in äusserst seltenen Fällen - wirklich um zwei Pole handelt, die dermaleinst vereint gewesen waren und in der Zeiten Fülle wieder sich für alle Ewigkeit vereinen werden, oder um zwei urgegebene 'fremde' Pole."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Du hast allen Grund, vor deinem eigenen Kinde Ehrfurcht zu empfinden, soweit der Geistesmensch in dir nicht völlig deiner feineren Körperkräfte Herr und Meister ist, denn aus dem Auge deines Kindes blickt er dir noch ursprungsrein entgegen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Du hast vor kosmischen Gesetzen nie das Recht, aus deinem Kinde nur den Spiegel deiner selbst zu machen, denn das Heiligste und Höchste, was in diesem Wesen in Erscheinung tritt, ist himmelhoch erhaben über allem Hohen, das du leiblich ihm als Erbe gabst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Du hast kein Recht, des Kindes Seelenkräfte, wenn sie hohe Gaben in sich schliessen, deinem Blutes-Erbe zuzuzählen! Du hast kein Recht, des Kindes Seelenkräfte, wenn sie deinen Wünschen nicht entsprechen, einzuengen oder gar zu unterjochen!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Die Rechte, die nach kosmischen Gesetzen deinem Kinde gegenüber dir gegeben sind, sind eng begrenzt. Du hast allein die Rechte eines Hausherrn, dem ein hoher Gast die Ehre schenkt, sich seinem Schutze zu vertrauen, wobei der Gast in einer Lage ist, die es verhindert, dass er selbst sich schützen könnte."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Du kannst nicht erwarten, dass dein Kind dich ehrt, wenn es weit höher steht als du."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Je sorglicher du auf den Gottesfunken achten wirst, der dir sich anvertraut in deinem Kinde, je mehr wirst du auch in dir selbst den Gottesfunken wieder ahnen und ihn dann durch dein Kind vielleicht auch wirklich finden lernen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Glaube nicht, dass du ungestraft dein Kind in die dir genehmen geistigen Fesseln zwingen kannst, weil es als Mensch noch nichts von sich selber und seiner Würde weiss!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Nicht was du deinem Kinde an 'Erziehung', Geld und Wissen mitgibst, wird es dir einst danken, nur dass du aus ihm jenen Menschen werden liessest, der in ihm nach seiner Geistnatur zutage treten wollte, wird dir seine Dankbarkeit erwerben."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Wenn du weise und nach den ewigen kosmischen Gesetzen verfahren willst, dann musst du deine Wünsche deinem Kinde zuliebe vergessen und begraben können."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Glück lässt sich in gewissem Sinne auch 'vererben', und wie sich erdenhafter Reichtum fortvererben lässt auf Kind und Kindeskinder, so kann ein Elternhaus sein Glück, das Glück der wahren Ehe, allem was aus ihm hervorgeht, hinterlassen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Sobald das Kind ins Dasein tritt, wird einer Ehe neue unerhörte Pflicht erwachsen, durch Verantwortung für neues Leben, dem man Glück nur dann 'vererben' kann, wenn man sich selber Glück zu schaffen wusste. Was die Eltern ihrem Kinde in der Kinderzeit 'vererbten', wird niemals gänzlich zu vernichten sein, wie mancher dankbar anerkennen wird, der sich sein Glück zu schaffen wusste auf dem Unterbau, den ihm das Elternhaus bereitet hatte, und was auch leider mancher täglich neu bestätigt findet, der schwer zu kämpfen hat, um sich von seinem Unheilserbe zu befreien."
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Du kannst nicht wahrhaft glücklich sein, wenn du nicht anderen, so viel an dir liegt, Glückesmöglichkeiten schaffst, aber du vernichtest anderer Glück, wenn deine Gedanken, wilden Stieren gleich, in die seelischen Blütengärten anderer Menschen brechen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Es ist eine unbedingte Pflicht der Menschheit, dafür zu sorgen, dass keines ihrer Glieder Mangel leidet, dass jedem Menschen, wer er auch sei und wie man ihn auch werten möge, Nahrung, Kleidung und Obdach werde, und diese Pflicht ist unabänderlich, auch wenn es sich um einen Menschen handelt, der in keiner Weise Nutzen schafft."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Wo immer Menschen sich begegnen mögen, dort wird es ihnen Pflicht, ihr eigenes wie des Nebenmenschen Leid zu mindern!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Ehe



"Schaffe dir selbst dein Glück, und du wirst glückliche Menschen um dich schaffen, wirst dem 'Glück der Menschheit' eine Gasse bahnen!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Du musst für dich und andere ein Magnet des Glückes werden, wenn du zum Schöpfer deines Glückes werden willst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Vor dem einzelnen 'Du' kannst du dich wohl verbergen, aber dem Gesamtorganismus der Menschheit ist stets alles enthüllt, was in dir vorgeht."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Wo nicht beachtet und vielleicht noch nicht einmal begriffen wird, dass alles, was 'der Staat' verwaltet und vergeben kann, nur dargeboten ist von denen, die ihn selber formen, dort wird bald eine arge Wirrnis der Begriffe alle Seelenklarheit überwuchern."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Im Grunde wird es durch das nämliche Gesetz bestimmt, ob der wohl winzigste wirtschaftlicher Verbände: - der kleine Haushalt eines jungen Paares, erfreulich prosperiert, oder der grösste Volksverband: - ein menschenreicher Staat. Soll Sorge fernebleiben, so wird hier wie dort gerechnet werden müssen mit den Mitteln, die verausgabt werden dürfen, weil sie in gleicher Zeit aufs neue zu erwerben sind, - und hier wie dort wird man auch für die Tage ausserordentlicher Forderungen, denen der gleichzeitige Erwerb nicht Ausgleich schaffen kann, im voraus Zuschuss sichern müssen."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Willst du dich selber nicht verneinen, so musst du, selbstbestimmt, auch Anderer Dasein, in dir fremden Formen, ebenso entschieden wie dein eigenes Dasein 'wollen'; denn jeder Einzelne ist durch die Anderen, erscheinen sie ihm auch ganz unerfasslich 'fremd', zu seiner Zeit bedingt und ihnen stets verbunden."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Gemeinschaft fragt nur nach der Leistung, - Gemeinsamkeit fragt nach dem ganzen Menschen!"
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Gemeinsamkeit im äusseren Leben heisst: - was dir zu eigen ist als 'Meinung', auch anderer 'Meinung' so zu einen, dass aus Aller Meinen ein gemeinsamer Besitz erwächst."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Die Gemeinsamkeit der Wenigen, die 'durch Selbstverwandlung wissend' sind, ist die Darstellung des ewigen 'Christos' auf dieser Erde, und der Meister der Evangelien ist einer der höchsten Söhne dieser geistigen Gemeinsamkeit der Leuchtenden des Urlichtes, die allein den 'Vater' kennen und also tun können, wie der 'Vater' sie lehrt."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Du musst restlos alles bezahlen, was du durch dein Verhalten, irgendeinem anderen Menschen gegenüber, der Menschheit schuldig geworden bist, und du wirst dem Gesetze nicht entrinnen, bis auch 'der letzte Heller' bezahlt ist."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Du wirst für alles, was du erhalten willst, vollwertige Äquivalente darbieten müssen, oder der Menschheit Gesamtorganismus wird von dir einstens fordern, was du schuldig geblieben bist, und du darfst dich nicht beklagen, wenn er in einer durch deine Wünsche unbeirrbaren Weise sich zu seinem Rechte verhilft."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"So unerbittlich der Gesamtorganismus der Menschheit von jedem seiner Einzelglieder jede Forderung einziehen muss, deren Bezahlung geflissentlich 'vergessen' wurde, so teilnahmslos und automatisch muss er auch einem anderen Gesetze folgen, das ihm jede Selbsteintreibung verbietet, sobald du auch nur den Willen zur Begleichung deiner Schuld einmal ernsthaft in dir aufgerichtet hast."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Du musst nicht zur Beute kosmischer Dissonanzen werden, auch wenn zu deiner Zeit solches Geschehen hier auf Erden nun in Menschenhirnen seinen fernsten Ausklang findet."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Durch unsichtbare Schwingungen, die deines Denkens, Fühlens und Erlebens stets getreue Boten sind, bleibst du auch aus der weitesten Entfernung her mit allen eng vereint, die deiner eigenen Artung ähnlich sind."
Bô Yin Râ, Der Weg zu Gott



"Die Stärke deiner Wirkung wird sich viel weniger als du glaubst nach äusseren Entfernungen richten, viel mehr werden alle Stärkegrade bestimmt durch die grössere oder geringere Ähnlichkeit deiner Eigenschwingungen mit denen anderer Menschen. Aber ein Jeder aus den Milliarden, die du als 'Du' empfindest, wird in irgendeiner Weise noch von den Ausklängen der von dir erzeugten Wirkungen erreicht werden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Alle, die den Höhenweg betreten haben und betreten werden, stehen in ihrem Innersten alsobald in naher Verbindung, auch wenn in der Aussenwelt sie Tausende von Meilen trennen sollten."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Vielen stärkt es Mut und Glauben, wenn sie auf dem 'Wege' von Zeit zu Zeit mit Weg-Genossen reden können."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Niemals seien es mehr als 'zwei oder drei', die sich, zum gemeinsamen Austausch ihrer seelischen Erfahrungen durch das Wort der äusseren Sprache, jeweils zusammenfinden!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Ob du nun ein-sam deinen Weg durchwandern willst oder mit einem und auch zwei Weggefährten, stets sollst du wissen, dass ein verborgener Tempel dich mit allen vereint, die ihren Weg wie du bereits beschritten haben. Die Leuchtenden des Urlichts sind dieses Tempels wahrhaftige 'Priester', und jeder Suchende, der seinen 'Weg' in sich verfolgt, steht unter ihrer sicheren Führung, auch wenn sein Inneres noch vorerst ohne eigene Leuchte ist und er die ihn leitende Hand noch nicht erkennt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Jede grössere Gruppe seelisch Verbundener kann nur dann zu segensreicher Wirkung kommen, wenn sie, was Redeaustausch über seelische Erfahrung anbetrifft, in sich gegliedert bleibt als eine vielfache 'Zwei- und Dreisamkeit', und jede solche 'Zelle', gebildet aus Zweien oder Dreien, darf stets nur aus dem distinktesten Gefühl persönlicher Zusammengehörigkeit sich bilden, so dass - auch ohne besonderen 'Schwur' ihre Unzerstörbarkeit von Anfang an gesichert ist. Die Suchenden sollen sich jedoch niemals zu einer 'Gemeinde' zusammenschliessen, denn keine Gemeinde ist möglich ohne Glaubens-Zwang, und nichts verträgt die seelische Entfaltung weniger, als irgendeinen äusseren Zwang."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Weit folgenreicher noch als All- und Erdverbundenheit an sich ist für den Einzelnen die durch Impulsverwandtschaft scharf umgrenzte Gruppe, der er seelisch zugehört. An allem nimmst du, ohne es zu ahnen, Anteil, was in jeder Seele vorgeht, die in deiner Gruppe der Impulsverwandten sich erlebt. Du glaubst in dir nur eigene Seelenregung zu vernehmen und bist doch, mehr als du vermuten könntest, bewegt durch seelisches Geschehen, das in einem deiner Gruppe Zugehörigen zur Zeit erfahren wird, so wie auch dein Erleben allen dir Impulsverwandten fühlbar wird zu jeder Zeit."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Wir Menschen hier auf dieser Erde leben keineswegs nur unser individuelles Eigenleben, sondern sind mit allem denkbewussten Dasein nicht nur dem, was dieser Erdball trägt, tiefinnerlich verbunden."
Bô Yin Râ, Das Gespenst der Freiheit



"Sünde ist nur dort vollzogen, wo der Mensch, im vollen Bewusstsein der geistigen Verwerfung seines Tuns, dennoch unbekümmert tut, was ihm gefällt. Dieser Tatbestand aber ist nur in den allerseltensten Fällen unentschuldbar gegeben. Es ist noch lange nicht alles Sünde, was man 'Sünde' heisst, und vieles ist wirkliche Sünde, was kein Mensch als solche bezeichnen würde! Unbezweifelbare und nicht leichte Sünde ist es, wenn einer eine geringe Anstrengung aus Bequemlichkeit unterlässt, durch die er einem Mitmenschen eine Freude bereitet haben würde, aber sehr fraglich bleibt es, ob überall Sünde zu suchen ist, wo klares Unrecht geschah, weil etwa Affekt dazu trieb."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Im Menschengeiste ist der Wille fähig, sich auch im anderen Willen wiederzuerkennen, und somit kann der Mensch bewusst den Ausgleich suchen, der den Frieden wahrt durch Zucht des Willens, der dann nicht mehr sich allein nur, sondern auch den anderen Willen will."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Individualität will nur sich selbst, aber nur, um in sich selbst alles andere zu erhalten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Gespräche



"Keine 'Individualität' könnte jemals die andere hindern, sich selbst zu entfalten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Gespräche



"Des Anderen Vollendung ist die deine nicht und kann dir nie ersetzen, was du in dir selber versäumst."
Bô Yin Râ, Der Weg zu Gott



"Kein Mensch kann den anderen erlösen, aber wer den Weg zur Erlösung weiss, der kann ihn anderen zeigen."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Erlösung kommt dem Erdenmenschen nur, wenn auch das 'Weib' in seinem Gotte wieder zu seinem Bewusstsein spricht. 'Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan'. Dass er nur 'Mann' in seinem Gotte sieht, ist Schuld, ist Abkehr von den Kräften urgewollten Seins: - Verstrickung in das Weiblich-Empfängnisbegehrende seines Wesens, - Aufgeben des Männlich-Aktiven in ihm selbst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Auf allen seinen Stufen herab zum Erdenmenschen wird der Geistmensch der Ewigkeit nur als 'Mann und Weib' dir begegnen können. Auch der Meister reinsten geistigen Erkennens, den man dir sendet, auf dass er dir im Geistigen zum Führer und zum Helfer werde, ist: - 'Mann und Weib'; denn was dich aus ihm allein erreichen kann, ist der ewige Mensch, der in ihm, dem Erdenmenschen, aus dem Grabe auferstand."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Deinen 'lebendigen' Gott wirst du erst dann in dir zu finden hoffen dürfen, wenn du ihn in dir suchst, so wie allein er zu finden ist: - als 'Mann und Weib'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Der Trost, den andere dir bieten können, wird dir nur dann aus deines Leides Fesseln helfen, wenn er dir zeigt, wie du dich selbst befreien kannst."
Bô Yin Râ, Das Buch des Trostes



"Weise jedem die Türe, der da kommt, um dich zu 'trösten' und nichts besseres weiss, als frische Gräber aufzuscharren!"
Bô Yin Râ, Das Buch des Trostes



"Das kopfhängerische 'Muckertum' ist ebenso verwerflich, wie die hohle Geste der 'Weltverneinung'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Du, den nach Licht und Leuchten verlangt, lerne Barmherzigkeit üben auch gegen jene, die dich am liebsten in ihrem Dämmerdunkel halten möchten!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Sei immerdar gütig gegen alles, was lebt, aber - 'Güte' gegen den Tiger ist ein wohlgezielter Schuss; denn auch, was du vernichten musst, sollst du nicht leiden machen!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Macht ist die erhabenste Besiegerin des Hasses. Der Mächtige und seiner Macht Bewusste liebt seine Macht, und sie macht ihn allmählich auch zu einem Liebenden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Hüte dich vor allen, die dir stetig nach dem Munde reden! Hüte dich vor allen, die da jederzeit 'Ja' mit 'Nein' und 'Nein' mit 'Ja' vertauschen können! Hüte dich aber auch vor der Neigung, dein eigenes 'Ja' und 'Nein' den anderen aufzudrängen."
Bô Yin Râ, Der Weg zu Gott



"Man darf sich nicht irreführen lassen durch die elegischen Träumereien von einer Gottheit, die des Menschen Leid als das ihre erlebt und vom Menschen her ihre eigene Erlösung erwartet."
Bô Yin Râ, Der Weg meiner Schüler



"Die Darstellung der Selbstaussprache Gottes, des Logos, des ewigen 'Wortes, das bei Gott ist und Gott ist' und die reinlich davon zu trennende Darstellung der geist-menschlichen Potenz, die uns in dem Meister der Evangelien entgegentritt, - das alles theologisch derart begründet, dass jedes ältere Dogma dadurch nicht aufgehoben, sondern im wahrhaftigsten Sinne verklärt würde, - diese Tat harrt noch des Mutigen, der sie wagt, des Kundigen, der sie zu wagen imstande ist, und der Segen, der aus dieser Tat erblühen könnte, wäre unermesslich."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Die authentische Wirklichkeitsentsprechung meiner Lehrworte über die Struktur des ewigen Geistes kann weder durch den inbrünstigsten Glauben verherrlicht, noch durch Unglaube, Behinderung, Kritik oder Bekämpfung herabgemindert werden."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Die Worte eines jeden, der lehrt, wie es ihm der 'Vater' geboten hat, führen hin zu wahrer 'Theo-Sophia', die identisch ist mit dem urgegebenen, geheimnisvollen geistigen 'Christentum' aus dem ewigen 'Christos' im Urlichte, dessen erhabenster Tempel auf Erden lange bevor der Meister von Nazareth als ein ihm Eingefügter die ewige Liebe erleben lehrte, im 'innersten Osten' allein gefunden ward. Hier wird er bestehen bleiben bis zum Ende der Tage auf dieser Erde, und mit ihm für alle Zeiten die ewig Verordneten, die ihm eingefügt sind als 'Priester nach der Ordnung des Melchisedek': - der 'Ordnung', die das Ewige sich selbst im Zeitlichen setzt. Nur diesen unsagbar wenigen Erdenmenschen, deren ewiges Geistiges aus der 'Sóphia': - der Weisheit! - Gottes, als dem ewigen weiblichen Pole des substantiellen Geistes, die Bewusstseinsgestaltung dazu empfing, ist es nach dieser Ordnung jemals möglich, auch ihren irdischen Mitmenschen die Erkenntnis und das Wissen um die Sóphia in Gott zu vermitteln."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Wer meine Worte vernimmt, der empfängt auch die Worte der mir im Ewigen Geeinten."
Bô Yin Râ, Kodizill zu meinem geistigen Lehrwerk



"Im gleichen Augenblick, in dem du deines Gottes inneres Bild einem anderen Menschen schamlos enthüllst, hast du deinen Gott verloren!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Ein jedes 'Einzelsein' ist letzten Endes wahrhaft alles Sein, auch wenn es nicht erkenntnisfähig ist, darum zu wissen! 'Er-lösung' kann ein Einzel-Sein nur finden, wenn es im All-Sein sich erlebt, erlöst von allem anderen 'Einzel-Sein'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Du bist der einzigartige Mittelpunkt eines Ganzen, das nur aus einzigartigen 'Mittelpunkten' gebildet ist und, da es ein Unendliches, wenn auch nicht Un-Begrenztes, ist, an jeder Stelle seinen 'Mittelpunkt' besitzt. Jeder Mittelpunkt aber ist sich selbst hier 'Ich', und jeder andere Mittelpunkt ist für ihn 'Du'."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Glück



"Du kannst dich selbst kaum in deinem 'Innen' erkennen, wie dürftest du hoffen, die zarten Stimmen der Entrückten dort zu vernehmen?"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Dummstolzer geistlicher Hochmut meint, nichts dürfe sich zwischen Gott und den Menschen stellen, - aber hier ist nur die Bitte rechte Antwort: Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, wie sie Dich schmähen!"
Bô Yin Râ, Das Gebet



"Hilfreiche Helfer sind dir in dein Erdendasein gegeben, stets deinem Geiste nah, wenn du sie geistig in der Tat zu 'rufen' weisst."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Lernet vor allem die Stimme, die in euch 'spricht', unterscheiden von den falschen 'Stimmen' eurer aufgeregten Phantasie!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"In allen Zeiten liebte es der Mensch, lieber auf das Kommen eines 'Helfers' nach seinem Sinne zu warten, und wollte nichts von den wirklichen Helfern wissen, die in Güte und Einfalt ihm die Hand zur Hilfe boten."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Würde Hilfe ihm nicht, die allein hier helfen kann, die Hilfe aus der Urheimat des Geistes, dargeboten durch die hohen Helfer, die dazu verordnet sind, so müsste der Mensch daran verzweifeln, jemals sich selbst, als den ewigen Menschengeist, im 'Tiere' dieser Erde wieder zu finden und den Dämon dieser Erde, den 'Fürsten der Finsternis', zu bezwingen."
Bô Yin Râ, Kultmagie und Mythos



"Die Leuchtenden des Urlichts wollen dir nicht Glaubenslehren geben, sondern dir die 'Brücken' bauen, die dich, den tierverhafteten Menschen dieser Erde, mit dem substantiellen Geistesreiche verbinden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"So wie aus einem Brunnen mit vielen Ausflussröhren stets aus jeder Röhre das gleichgeartete Wasser der einen Quelle quillt, die er umfasst, wie aber die eine Röhre, durch ihre Form bedingt, dem Wasserstrahl eine andere Formung mitgeben kann, als die andere, die wieder andere Form erteilt aus ihrer Eigenformung her, so wird dir auch jeder einzelne der Lichtgemeinschaft, aus der ich rede, stets die gleiche Weisheit, die gleiche Lehre geben, auch wenn sie äusserlich, der Eigenart des Lehrenden entsprechend, sehr verschiedene Formung zeigen mag."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Noch ward auf dieser Erde keiner je vollendet durch die Schöpferkraft der Liebe, dem nicht des Erdenlebens nimmer ruhende Zerstörungskräfte seine hohe Form bedrohten, und wenn du etwa glaubst, die Leuchtenden des Urlichts seien hier wohl aller Sorge ledig, so lasse dir sagen, dass auch sie, wie jeder, der des Tieres Leben seinem Ewigen zu einen sucht, sich stündlich wach erhalten müssen, wollen sie nicht aus dem hohen Leuchten fallen, wie ein Stern, der plötzlich in den Abgrund fährt und dort zerstäubt in seine Uratome."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Du wirst auch in dem Leuchtenden des Urlichts einen Menschen-Bruder sehen lernen müssen, der, wahrlich allem Erdenmenschenfehlen nicht entrückt, zu kämpfen hat wie du, um aus dem Kampf des Lichtes mit der Finsternis hervorzugehen als ein Sieger, wenn einst sein Erdenlauf vollendet ist."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Die Zugehörigkeit zu Rassen und Völkern oder zu deren Parteien ist auf jener hohen geistigen Ebene, auf der die Leuchtenden im Urlicht wirken, nicht nur durchaus belanglos, sondern auch in keiner Weise mehr wirksam oder auch nur erkennbar."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Keine eurer Mühen geht verloren, aber aller Mühen Siegespreis wird euch erst dann zuteil, wenn ihr den Höhenweg beendet habt, der euch nur findbar ist unter innerer geistiger Führung."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Wirklicher Segen ist eine geistige Substanz, von der eine Kraft ausgeht, deren Wirkungsgrad auf das Genaueste der inneren Haltung des Gesegneten entspricht. Segen ist also weder Gebet, noch Wunsch, noch an irgendeine Geste des Segnenden geknüpft und von keinem ausgesprochenen oder auch nur gedachten Worte abhängig, sondern willensbestimmte ewige Geistsubstanz in zeitliche Auswirkung geleitet durch einen Geistigen, der in irdischer Verkörperung lebt."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Segnen als Tätigkeit ist für den, dem es möglich ist, eine Reihe von Willensakten, durch die sich die Segen-Substanz, die geistig-sinnlich als leuchtende, vorerst noch 'ungeformte', unregelmässige 'Lohe' erscheint, in die für den zu spendenden Segen notwendigen geistigen Formen umgestaltet, um sodann, gemäss der ihr gegebenen Bestimmtheit, in nächster Nähe oder über Länder und Meere hinweg sich auszuwirken. Auch wiederholte Auswirkung kann durch willentlich gegebene Bestimmtheit veranlasst werden."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Um wirklichen, aus dem lebendigen geistigen Lichte stammenden Segen spenden zu können, muss man selbst in diesem ewigen Lichte sein und - Segen besitzen."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele