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Stimmen zu
Bô Yin Râ |
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Rolf Schott 1891-1977 Kunsthistoriker und Schriftsteller Lebte von 1933 an in Rom |
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| Von Rolf Schott sind u.a. erschienen: Der Maler Bô Yin Râ Bô Yin Râ - Leben und Werk Michelangelo Die Inseln des Domes Mitwanderer Kore oder das Geheimnis des Kusses Heimweg Ein Glanz aus Dir, Gedichte Lebensbaum, Gedichte Briefwechsel mit Hermann Hesse |
"Es mag auffallen, dass Bô Yin Râ die persönlichen Fürwörter sehr oft auf sich anwendet. Das Gebieterische, Imposante und Mächtige des Ich-Tones bestimmt bis zu einem gewissen Grade seinen Stil. Man würde mit Recht diesen Ton, der übrigens bei ihm stets jovial und patriarchalisch anmutet, als verfehlt und vergriffen empfinden, wenn er nicht eben bei Einem aufträte, der die Meisterschaft besitzt, wie wir sie hier verstanden wissen wollen: die Meisterschaft der aus dem Urlicht Leuchtenden. Wenn diese im Ich-Ton sprechen, so sprechen sie gewalt eines Selbstes, das nicht trügerisch, flitterbehängt und von dieser Welt ist, sondern ins göttliche Urselbst eingebettet, sprechen kraft eines Ichs, das von sich sagen darf und muss: Ich und der Vater sind eins. Deswegen auch ist all sein Werk in einem Masse Selbstbildnis wie nur verschwindend wenige Werke der Menschen in den Zeiten; das gilt für seine Bilder und seine Schriften."
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