Texte und Bilder
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Ziel
Bilder aus "Welten"
Ziel
"Die geistige Vollendung verlangt den ganzen Menschen. 'Körper' und 'Seele' sind bei der Erstrebung dieser Vollendung niemals getrennt zu empfinden. Es gibt kein 'Körperliches', das nicht zugleich ein 'Seelisches' wäre."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"'Er-lösung' kann ein Einzel-Sein nur finden, wenn es im All-Sein sich erlebt, erlöst von allem anderen 'Einzel-Sein'. 'Er-lösung' wird euch darum nur, wenn ihr in eurem 'Ich', im 'Ich', das ewig euch erhalten bleiben soll, empfinden lernt, dass alles 'Ich' sich nur in diesem, eurem 'Ich' euch gibt, euch ewiglich sich selbst ergibt: - sich selbst vereint. In euch, im 'Ich' der Ewigkeit, ist alles 'Leben', und in diesem Leben findet ihr allein die wahrhaft 'Ewigen', die ewig Lebenden."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Soll diese Erdenmenschheit einst zu der Vollendung kommen, die ihr auch hier in dieser 'Aussen'-Welt schon werden kann, dann wird allein die wahre Ehe dieses Wunder wirken müssen: die Ehe, die sich selbst in Freude zu vollenden weiss."
Bô Yin Râ, Die Ehe



"Gott lebt in der Freude, nicht im Leid. Des Leides Sklaven schufen sich den 'leidenden' Gott. Dein Leid sollst du dir dienstbar machen, damit es deiner Freude Knecht und Helfer werde!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"So verlangt es der Wille zur Freude: Freude ohne Enttäuschung, Freude ohne Unterlass, Freude ohne ein Ende."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Alles, was Leid war an dir, soll, wie der Schorf vernarbter Wunden, abfallen von dir und nicht mehr dich entstellen. Du sollst dir selber als Freude zu Bewusstsein kommen."
Bô Yin Râ, Worte des Lebens



"Trachte mit heiterer Freude und in stiller Gelassenheit danach, dich in dir selbst voll Ruhe zu behaupten, und wende dein Auge ab von allen inneren Bildern, die dein aufgereizter, noch nicht selbstgeeinter Sinn dir zeigen möchte!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Die 'Natürlichkeit' des Ewigen ist keineswegs gleichbedeutend mit Formlosigkeit, und jeder, dem es gleich gilt, ob er die Form - wo immer es sei - erfüllt oder verletzt, muss sich klar darüber werden, dass er sich selbst damit allem wirklichen Ewigen gegenüber isoliert, das Form auf allen Wegen will und nur denen sich in ihrem Innersten offenbart, die sich im Innersten wie im Äusseren zum Gefäss des Göttlichen zu formen trachten."
Bô Yin Râ, Hortus Conclusus



"Dein Weg zu dir selbst ist - dein Weg zu Gott!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der einzige Weg, der in die zu jeder Zeit 'ewige' Wirklichkeit führt, ist ein Weg des Werdens, nicht bloss des Erkennens."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"Erhobenen Hauptes gehe deinen Weg und wisse, dass du am besten stets behütet bist, wenn du dir selbst vertrauen kannst!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Am Beginn des Weges zum Tempel der Ewigkeit muss der 'Glaube' stehen, denn 'Wissen' kann dem nur werden, der das Endziel des Weges in sich erreichte."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Im Glauben ist euch eure höchste Kraft gegeben, weil ihr durch den Glauben Mächte euch zu Dienern machen könnt, die urgewaltig wirken, wo sie durch den Glauben frei von ihren Fesseln werden."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Der Glaube an sich selbst ist der einzig wirksame Wille zu Gott, und dieser formgebende Wille allein errichtet 'das Bildnis dessen, was er werden soll', im Innern des Suchenden. Nach diesem Bildnis wandelt sich dann der unsichtbare geistige Organismus des Suchenden dergestalt um, dass er mehr und mehr des Findens fähig wird."
Bô Yin Râ, Der Weg meiner Schüler



"Nur einer, der sich selbst vertraut, ist des rechten dynamischen Glaubens fähig: - steht im Willen zu seiner Erlösung, entwunden dem blossen Wunsche. Nur der dynamische Glaube: - dieser Glaube, der Kraft ist und Kraft aus sich erzeugt, - kann die innere Sicherheit geben, die jeder besitzen muss, der den Weg in den Geist beschreiten will."
Bô Yin Râ, Der Weg meiner Schüler



"Wenn der 'selig' wird, der da 'glaubt', so wird er es wahrlich nicht, weil er irgendeine metaphysische Lehre für richtig hält, sondern weil er aus dem 'Glauben', aus der Kraft des 'Namens' lebt, der das Wort ist, das 'bei Gott' und das da 'Gott' ist."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Erfülle dein Herz mit wahrer, echter, lauterer Frömmigkeit! So nur wirst du deinem Dasein ewig gültigen 'Sinn' verleihen."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Wer das wirkliche 'Beten' lernte, der wird fortan zuallererst für alles beten, was auf Erden Mensch werden will und Mensch zu sein sich müht: - was unter der Tierheit leidet und was die Tierheit zu bändigen sucht. Dann erst wird der Betende an bestimmte Menschen-Gruppen denken dürfen, danach an seine Freunde und Anverwandten, sodann an seine engste Familie - und zuallerletzt auch an sich selbst!"
Bô Yin Râ, Das Gebet



"Man muss mit seinen philosophischen und theologischen Findungen zu Ende gekommen sein, bevor man den Weg in das ewige Wirkliche findet, auf dem einer desto eher zum Ziel gelangt, je weniger er mit Erdachtem bepackt ist."
Bô Yin Râ, Briefe an Einen und Viele



"'Avidyâ', d. i.: Nichtwissen, nennt östliche Weisheit mit Recht eine 'Schuld'; denn dein eigener Wille nur vermag es, dir die Pforte zur Erkenntnis zu versperren."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Aus eigener Willenswahl, durch deinen Glauben an die Nacht, bist du zu einem Traum der Finsternis geworden. Nun sollst du deine Finsternis, in gleicher Weise, durch den Glauben an den Tag erhellen, damit Licht in dir werde und dein Traum ein Ende finde."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Zerstöre die falschen Götter, willst du dem Einzigen, Ewigen nahen: - deinem lebendigen Gott! Dein Gott ist in dir selbst, und nur in dir selber kannst du seiner innewerden."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Wer geistig im Dunkel bleibt, der hat noch nicht den Willen zum Licht. Wenn du den Willen zum Lichte in dir trägst, wirst du gewiss zum Lichte gelangen, ob du ihm nun als Mensch der kühlen Vorsicht oder als ein heiss Erglühender dich nahen magst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Vergeblich wirst du aus dir selbst heraus versuchen, deine höchste Form zu finden, solange du nicht willig durch der Liebe Schöpferkraft dich wandeln lassen willst!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"In der 'irdischen' Liebe begehrst du noch, denn hier will die Liebe den Gegenstand der Liebe; in ihrer 'himmlischen' Form aber wird sie sich selbst zum Gegenstand, so dass hier jedes Begehren dich verlässt. In der 'irdischen' Form ist stets ein Ver-langen, ein Daneben-langen, ein Greifen nach aussen und ein Heranziehen; in ihrer 'himmlischen' Form jedoch wird sie inneres Leuchten, ein Strahlen und Wärmegeben, ein überströmen aus dem Innern über alles Äussere."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Es muss dir nicht auf Erden 'irdische' Liebe werden, um zu der höchsten 'himmlischen' Form der gleichen Kraft zu gelangen!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Höre! - Entbrennen, Glühen, Leuchten, oder Verfaulen, - eines davon ist dein Los!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Leuchten wollen sollst du in dir selbst, auf dass du deine Lichtesfülle erkennst, und erwachen sollst du aus dem Traum der Finsternis!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"'Erleuchtung' heisst: Sichtbarmachen alles dessen, was vorher im Dunkel lag und nicht zur Erkenntnis kam. 'Erleuchtung' heisst: alle Winkel im Hause deiner Seele erhellen, so dass kein Versteck mehr bleiben kann, in dem Giftkröten und Vipern dir begegnen könnten. 'Erleuchtung' heisst endlich: das Haus deiner Seele so mit Licht erfüllen, dass weit hinaus in die Täler der Finsternis des Lichtes reine Strahlen sich ergiessen und alles Nachtgetier sich furchterfüllt zu seinen Höhlen wendet."
Bô Yin Râ, Worte des Lebens



"Du ahnst noch nicht, zu welcher Strahlungskraft du gelangen könntest, wenn du dich selbst zur 'Sonne' wandeln wolltest, statt träge nur von anderen Sonnen erwärmende oder stärkende geistige Strahlen zu erwarten."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Du, der sich selbst erleben will, sollst hier die höchste Freiheit finden! Die Freiheit, die deine Seele braucht, wie deine Lungen Luft zum Atmen brauchen, kann dir nur die Liebe geben, und ohne Liebe stirbt in dir der Lebenskeim, aus dem du dir erstehen sollst zu einem Wachstum, das in sich kein Ende kennt."
Bô Yin Râ, Das Buch der Liebe



"Nur im Erleben ist die letzte Wirklichkeit zu fassen!"
Bô Yin Râ, Kultmagie und Mythos



"Nur dort, wo das 'Tier' verwandelt und vollkommen dem Geiste geeinigt wurde, nur dort werden die Geheimnisse nicht mehr nur geahnt, sondern in klarem, wachen, eigenen Erleben erlebt."
Bô Yin Râ, Kultmagie und Mythos



"Frei ist nur, wer sich selbst befreit!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"So fest auch Erdenfessel dich umfassen mag, so bleibst du doch, in aller Bindung, frei zu weiser Wahl."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Der Anfang deines Weges ist hier auf Erden inmitten des Alltags zu finden."
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Verwechsle nicht die Lehre, die dir das Ziel zu zeigen sucht und dich auf den Weg zum Ziele leiten will, mit dem Betreten des Weges in dir selbst!"
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Folge mir, und mit jedem deiner Schritte wirst du die Kraft in dir wachsen fühlen, um bis zum Ziele auszuharren. Schon nach den ersten Schritten wirst du entdecken, dass dir auf meinem Wege nie der Trug begegnen kann!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Ewiges Leben ist Ruhe und Tat. Ruhe und Tat sind in ewigem Wechsel wie Ebbe und Flut im ewigen Meere innersten Geschehens. Ewige Ruhe wäre wirklicher Tod. Ewige Tat wäre wirkliche Verdammnis. Ruhe und Tat in Freude vereinigt sind seliges Leben!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"'Stillstand ist Rückschritt' sagt ein Sprichwort, aber in Wahrheit ist Stillstand viel schlimmer als Rückschritt, denn auch Rückwärtsschreiten kann zu neuen Werten führen, die niemals der erlangt, der zu gemächlich oder auch zu eigensinnig ist, seinen 'Standpunkt' aufzugeben um des Suchens willen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Du wirst das Leben dieser Erde dann erst richtig lieben lernen, wenn du dich auf deinem Weg zum Lichte weisst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Menschen



"Willst du zum Lichte, so musst du glauben lernen! Glauben heisst Kraft entfalten, um höhere Kraft zu erwecken. Gläubige Worte allein schon können Kraftentfaltung sein, aber in Worten allein sollst du nicht glauben lernen. Glaube ist Wille! Nach deinem Glauben wird dir geschehen, wie du gewollt. Wie dein Glaube, so sind deine Kräfte. Nur deine eigene Kraft löst alle höheren helfenden Kräfte für dich aus."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Wenn du zum Lichte willst, lerne beten! Wenn du betest, so bitte vor allem um Flügel! Siehe, es gibt Flügel, die höher tragen als Adlerschwingen. Um solche Flügel bitte, wenn du beten willst. Ein jedes andere Gebet wird Lästerung, wenn du in dir nicht zugleich um diese Flügel bittest."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Wer nicht bei jedem Fortschritt auf dem Wege seelisch ruhiger und klarer wird, der geht nicht den richtigen Weg!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Wartet, bis ihr Herren in euch selber seid, auf dass man euch draussen geben müsse, was ihr verlangt; denn wenn ihr als Bettler hinauszieht, gibt man euch, was man mag."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Ist dir des Geistes Licht ein 'Wert', für den du alle deine Kraft zum Einsatz bringen willst, dann wirst du sicher auch dem Lichte dereinst nahen können."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Strebe du danach, dein höchstes Ziel schon hier auf Erden zu erreichen, aber ängstige dich nicht um jene, die es hier noch nicht erreichen konnten! Du kannst ihnen jedoch auch deine Hilfe bieten, wenn du voll lebendiger Liebe ihrer gedenkst. Sie alle werden einst in ihrem Gott mit dir vereinigt sein."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Die Kraft des Glaubens schafft in dir erst die Möglichkeit des gewissen Wissens."
Bô Yin Râ, Der Weg zu Gott



"Man 'glaubt' in rechter Weise, weil man den 'Glauben' hat, wie man lebt, weil man das Leben hat."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Erstrebe täglich und stündlich den hohen Zustand innerer Stille, mitten im Lärm der Aussenwelt! Erfülle dich mit gläubigem Vertrauen und halte dich frei von aller Furcht!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Das Meer wird drohen, dich zu verschlingen, und die Wüste wird dir keine Nahrung geben, - dennoch darfst du nicht einen einzigen Augenblick in Zagen und Zweifel stehenbleiben, sobald du den Weg zu dir selbst und deinem Gott in dir einmal betreten haben wirst."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"In Liebe schreite dahin und frei von Furcht, doch möge deine Liebe nie die Kräfte untergraben, die du zum Widerstande brauchst!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Gib alles Fürchten und Vermuten auf, und selbst die Sorge um dein Sein!"
Bô Yin Râ, Welten



"Löse die Furcht von deinen Schultern! Furcht hat noch niemals ein grosses Ziel erreicht."
Bô Yin Râ, Welten



"Wen Schuld und Sünde aus seiner Bahn zu werfen fähig sind, der ist nicht wert, den Preis des Siegers zu erringen!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Ich rate gewisslich keinem, sich im Schmutz zu wälzen, aber ein jeder, der zum Ziele will, muss achtlos werden gegen den Staub des Alltags und die kleinen Flecken, womit er sein Gewand auf seiner Wanderung bedeckt."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Bist du tief gefallen, wo du nicht fallen wolltest, so erhebe dich eilends und vergiss, dass du jemals zu Fall gekommen warst!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Wir wollen nicht hadern über der Anderen Torheit, sondern selbst die Weisheit suchen."
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Ein humorloser Mensch ist gewiss niemals in Gottesnähe, wenn er auch seiner Umgebung als reinster Offenbarer des Göttlichen erscheinen kann."
Bô Yin Râ, Hortus Conclusus



"Erst dann ist die höchste Form des Lebens erreicht, wenn alles Denken, Reden oder Tun bestimmt wird durch das Wissen um die Wirkung in der unsichtbaren Welt des physischen Geschehens, und weiter: durch das Wissen um die Wirkung jeglicher Impulse auf die eigene Geistsubstanz."
Bô Yin Râ, Kultmagie und Mythos



"Die Nutzung des Augenblicks erhebt den Menschen in Göttliche Lebensform!"
Bô Yin Râ, Okkulte Rätsel



"Auch wenn du die höchste Form der Vollendung fändest, die ein Erdenmensch erlangen kann, und es wäre die deine nicht, so hättest du umsonst gestrebt, dich zu vollenden!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Du kannst nur allein für dich selbst dir höchste Erkenntnis erringen, und doch wird dein Erkennen in deinen Formen auch die Erkenntnis aller anderen spiegeln, die auf gleiche Art erkennen lernten."
Bô Yin Râ, Welten



"Ein Kleinod wartet deiner am erreichten hohen Ziele, das keiner ausser dir jemals besitzen kann!"
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Dein hohes Ziel ist die Vollendung deiner selbst in deiner geistgeborenen Erscheinungsform."
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Kein Gott kann dich erlösen, so lange du nicht in dir selbst das hohe Ziel vor Augen siehst, das nur DU SELBER bist, geeint mit deinem Gott!"
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"In dir wirst du, vereint mit deinem Gott, einst allen bewusst vereinigt sein, die du umfassen kannst in deiner Liebe!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"'Ich'-Bewusstsein ist das Bewusstsein, alles Seins 'Mittelpunkt' in sich selbst zu tragen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Gespräche



"Ihr müsst erst einfach werden wie die letzten Dinge selbst es sind, bevor sich das Einfachste euch entschleiert."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Erst nach vollendeter Rückkehr, vereinigt mit dem 'Worte', das 'Gott' ist, schaut der Geistesmensch die Gottheit, wie sie ewig ist und wirkt 'von Angesicht zu Angesicht', aber nicht von aussen her, sondern in sich selbst."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Auch die Lehre wird gegenstandslos, sobald man das Ziel erreichte; denn nun ist alles, was sie erst in Worten nahebringen musste, ewige Gegenwart und jederzeit bewusst."
Bô Yin Râ, Auferstehung



"Suche Gott nicht mehr in unendlichen Weiten und nicht in einer unnahbaren Welt, hoch über allen Sternen! Solange du Gott noch suchst, ist dir dein Gott noch nicht 'gestaltet'!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Ihr sollt niemals innerliche Fragen stellen, bevor 'die grosse Stunde der Gewissheit' kam."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Niemals kannst du zu Gott gelangen, wenn du ihn nicht findest, wie er ist - in dir selbst!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"'Advent', die Zeit der Vorbereitung, sei hinfort in deiner Seele, denn siehe: du bist 'Bethlehem', und in dir soll dein König erscheinen, der allein dich er-lösen kann!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Suchet nicht, was euch nicht selber sucht!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Der Wille des Geistes kann sich in dir nicht als dein Gott 'gebären', wenn du nicht tätig bist, als wäre dein Gott schon vereint mit dir."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der rechte Gottesdienst ist kein Bedienen der Gottheit, kein Kult, in der Meinung zelebriert, damit der Gottheit schuldigen Tribut zu entrichten, sondern ein freiwilliges Darbieten aller Kräfte und Fähigkeiten des Menschen, damit sie Diener des göttlichen Willens werden."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Wohl dem, der die Kräfte des Erkennens noch zur rechten Zeit in sich zu wecken weiss! Er wird sein wahres Leben hier schon auf der Erde finden und sein Unsterbliches schon hier im Sterblichen erkennen."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Du wirst diesem Dasein wohl nicht anders einen 'Sinn' zu geben vermögen, als dadurch, dass du es wach und bewusst als Teil deines ewigen Lebens zu erleben suchst. 'Sinn' hat dein Dasein wahrlich nur, wenn es weiterzeugend wirkt und seine Früchte dir erhalten bleiben für alle Ewigkeit."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Beruf des Menschen ist es, sich selbst, soweit er Niederem zugehört, dem Höheren in ihm zu Dienste zu geben. Nur so kann er sich zu ewiger Gestaltung schaffen, als individuelle Wesenheit."
Bô Yin Râ, Mehr Licht



"Du wirst erreichen, wonach du strebst, wenn du trotz aller Freude an der Aussenwelt - stets die Empfindung in dir wacherhalten kannst, dass noch ein Anderes in dir lebt, das alles überragt, was je im Äusseren dir begegnen könnte, und dass du dieses 'Andere' selber bist!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Empor gelangt nur, wer sich in sich selbst 'empört' und gegen alles Niedere zu stemmen weiss, das ihn in seiner Niederung zu fesseln sucht."
Bô Yin Râ, Das hohe Ziel



"Wenn ihr euch selbst einmal erkennen werdet, dann könnt ihr nur mit Grauen und mit Schaudern noch der Tage euch erinnern, die ihr heute arglos und gar leichten Sinnes lebt, als ob in ihnen alles Sein für euch allein beschlossen wäre."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Das Reich des 'ewigen Friedens', das so viele edle Menschen in der Zeiten Folge heiss ersehnten, wird uns Menschengeistern erst beschieden sein, wenn wir, - nach diesem Erdenleben, - uns erneut in jenem Lichte finden, das alles ewig in sich eint, was einst mit ihm vereinigt war."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Die nach dem inneren Lichte streben und nach dem Frieden, den die Aussenwelt nicht geben kann, müssen schweigen lernen."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Wie sehr dein Schweigen deine Kraft erstarken lässt, kannst du schon bald erfahren, wenn du nur eine Stunde lang ein Wort bezwingst, das immerfort sich wieder auf die Lippen drängen möchte."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Bist du mit einem Menschen im Gespräch verbunden, so wird er nie gewahren dürfen, dass du dennoch über Dinge, die zur Rede kommen könnten, schweigst, noch darf ihm fühlbar werden, über was du schweigst, soll nicht dein Schweigen allen Sinn verlieren! Auch jenes unerzogene Schweigen bleibe dir fremd, dem sich so manche hemmungslos ergeben, wenn ihnen, mitten im Gespräch, Gedanken kommen, die geraume Zeit zu innerer Erfassung brauchen!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Alles Reden über irgendein Streben geistiger Art ist ärgste Kraftverschleuderung, solange noch nicht wirklich erreicht ist, was Ziel des Strebens war!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Aller Lehre gemeinsam war stets die Forderung des Schweigens. Keiner hat jemals sein höchstes Ziel erreicht, der nicht schweigen konnte."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Du wirst einst erfahren, dass alles, was dein Verstand dir bisher vermeintlich erhellen konnte, in Wahrheit noch in tiefem Dunkel lag."
Bô Yin Râ, Worte des Lebens



"Kulturhöhe, Wissen, Gelehrsamkeit, ästhetisches Gefühl, Kunstverständnis und Philosophie sind völlig indifferente Dinge bei Erreichung letzter Wahrheitserkenntnis."
Bô Yin Râ, Das Buch der Gespräche



"Wisse, dass es gleichen Wertes für deine Aufgabe ist, ob alle Erdengelehrsamkeit dein eigen wurde, oder ob du unter den Unwissenden der Geringste bist!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Während vergängliches Wissen stets nur ein Be-greifen, ein Er-fassen, ein Ent-decken, ein Er-finden, ein Er-schliessen ist, handelt es sich beim geistigen, ewig bleibenden Wissen um ein Inne-werden!"
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Suchst du die ewige Wahrheit als das allem Scheinen entrückte 'Sein', so wirst du unterscheiden lernen müssen zwischen diesem tiefsten, quellenden Urgrund alles 'Wahren' und den unzähligen Wahrheiten, die ihm ewiglich neu und gar wechselbereit entströmen. Siehe: - ein jeder Erdenmensch trägt alle unendlichfältigen Formen der Wahrheit verhüllt in sich selbst, aber nur eine dieser Formen kann sich in ihm entfalten, kann ihm Gewissheit und Bestimmtheit geben."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Wahr sein heisst nicht etwa: - nur Wahrnehmungen und Empfindungen registrieren, wie eine Maschine sie aufzeichnen könnte!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Es ist irrig, zu glauben, man sei schon wahr, wenn man nur seine Rede frei von Lüge und Täuschungsabsicht hält!"
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Besser ist es fürwahr, man kann dich eines Irrtums oder eines Unrechts überführen, so nur dein Wille bei dem fernestand, als einer Unwahrheit gegen dich selbst, auch wenn sie begangen wurde, um Irrtum und Unrecht zu meiden."
Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins



"Wahrlich, nur wer ungeirrt durch das Lichtergefunkel der Erde nach 'Osten' blickt, der findet auf hohen Bergen lebendiges Licht!"
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Der Weg zum 'innersten Osten' liegt gangbar vor euch hingebreitet, und euer waches Wollen nur bestimmt, ob man euch bald auf ihm gewahren wird. Die Lande des 'innersten Ostens' umfassen viele Wohnstätten, und jedem ernstlich Suchenden wird dort seine Wohnstatt zuteil, - niemals eines anderen Stätte."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Auch des Menschen höchstes Hochziel, das Erleben der Vereinigung mit seinem 'lebendigen Gott' voll Kraft und Wirklichkeit, ist für ihn niemals erreichbar, wenn er der Führung entbehren zu können glaubt, die ewige Weisheit und Barmherzigkeit in Liebe für ihn bestellte."
Bô Yin Râ, Das Mysterium von Golgotha



"Vertraue dem Leuchtenden, der dir zum geistigen Führer wird in dir selbst, aber liebe in ihm allein das Licht, das, ihn durchflutend, sich dir nahen will!"
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"'Mystik' und die 'Königliche Kunst' der wahren, im Reiche wesenhaften Geistes allein als solche gewürdigten 'Eingeweihten' sind sehr verschiedene Dinge."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Für einen, der die geistige Schulung durchlaufen durfte, haben die Rätsel des Okkultismus allen Reiz verloren!"
Bô Yin Râ, Das Geheimnis



"Der 'Geweihte' lebt, bewusst seiner selbst, stets und ständig in den drei Welten, die sich in der Welt der Wirklichkeit vereinigt finden, als Welt der physischen Materie, Welt der übermateriellen, aber substantiellen Seelenkräfte, und Welt des substantiellen, reinen Geistes."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Lebendigen Gott



"Wer den Weg zum Geiste einmal in Wahrheit betreten hat, dem werden alle mantischen Künste völlig entbehrlich sein, denn ihm wird von alledem, was er durch mantische Kunst erfahren könnte, stets auf geistige Weise gerade so viel zuteil werden, wie er braucht, um seinen Höhenweg sicheren Fusses weiterschreiten zu können."
Bô Yin Râ, Okkulte Rätsel



"Weil ihr 'Aussen' ein 'Innen' wurde, dein 'Innen' aber noch mit deinem 'Aussen' ringt, darum findest du keinen Weg zu denen, die du 'die Toten' nennst."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst



"Richtig und froh auf der Erde zu leben versteht erst der Mensch, der den Zustand der Bereitschaft zu sterben, täglich und stündlich willkürlich in sich zu erzeugen vermag, frei von jeglicher Furcht und von jeder Traurigkeit. Wer die Kunst des Sterbens auf solche Weise übt, der weiss fortan, dass es für ihn leicht werden wird, wirklich und unwiderruflich zu sterben, auch wenn der Tod ihn gänzlich unerwartet treffen sollte."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Das Wesentliche der Kunst des Sterbens besteht darin, dass man jederzeit, inmitten von Zukunftsplänen und regester Tätigkeit, bei blühender Gesundheit und frischester Kraft, in fröhlicher Heiterkeit und sicherer Zuversicht bereit ist, das 'andere Ufer' für die Dauer zu betreten, ohne die Möglichkeit einer Rückkehr."
Bô Yin Râ, Das Buch vom Jenseits



"Erlösung vom Zuviel, Ergänzung des Zuwenig: nichts anderes ist in Wahrheit der 'Tod', der unser Unsichtbares aus dem Sichtbaren löst. Nicht mehr gehemmt durch sichtbare Formen, werden wir dennoch auch in der Sichtbarkeit leben und wirken: - ein Jeder als Ganzes, bewusst seiner selbst nun aus dem allewigen Ganzen."
Bô Yin Râ, Das Buch der Königlichen Kunst